ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

Ratgeber für Radfahrer

Mehr als 40 Millionen Deutsche fahren regelmäßig mit dem Rad. Kein Wunder: Fahrräder sind universelle Multifunktionsgeräte. Sie sind flexibles und kostengünstiges Fortbewegungsmittel
und ebenso Sportgerät zum Ausdauer- und Konditionstraining. Radfahren stärkt das Herz und fördert den Kreislauf. Gleichzeitig werden Koordination und Gleichgewichtssinn verbessert, und das ganz nebenbei - auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder zum Einkauf.

Jeder Radfahrer kennt aber auch die „Bruchlandung“. Ob Anfänger oder Profi, ob klein oder groß - schon ein Schlagloch oder eine Straßenbahnschiene können zum Sturz führen. Einen Zusammenstoß mit einem anderen Verkehrsteilnehmer kann selbst ein erfahrener Radfahrer oft nicht vermeiden. Doch Fahrräder haben weder Airbags noch Knautschzone, und so ist das Verletzungsrisiko des Radfahrers hoch.

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland mehr als 75.000 Radfahrer, gerade der Kopf ist gefährdet. Wenn das Gehirn, die Schaltstelle des Zentralen Nervensystems, geschädigt wird, sind die Folgen besonders schwerwiegend. Deshalb sollten Radfahrer zum Schutz des Kopfes immer einen Helm tragen - auf kurzen wie auf langen Strecken und in jedem Alter!

Wie Sie mit einfachen Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln Unfälle vermeiden und gesundheitliche Folgen mindern können, zeigt Ihnen die Broschüre Kluge Köpfe radeln mit Helm. Sie finden darin Tipps zu folgenden Themen:

  1. Wirksamer Kopfschutz
  2. Kinder sicher auf dem Rad
  3. Das verkehrssichere Fahrrad
  4. Sehen und gesehen werden
  5. Wichtige Verkehrsregeln für Radfahrer
  6. Verhaltensregeln im Straßenverkehr
  7. Diebstahlschutz und Versicherung

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