Trotz aller Gesetze und Verordnungen verunglücken Jahr für Jahr 270.000 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr, bei Spiel und Sport und tragen eine schwere Kopfverletzung mit einer Schädigung des Zentralen Nervensystems davon. Die Dramatik des Geschehens wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass die Hälfte der Unfallopfer jünger ist als 25 Jahre, 45.000 sind Kinder unter 5 Jahren. Junge Menschen, die ihr Leben noch vor sich haben.
Zu den satzungsgemäßen Aufgaben der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung gehört es auch, vor den Gefahrensituationen zu warnen, die zu solch schwerwiegenden Verletzungen führen. In den letzten Jahren lässt sich eine Häufung der Unfälle von Kindern und Jugendlichen beobachten, die mit dem Fahrrad, dem Skateboard und bei anderen Sportarten verunglücken. Hätten sie einen entsprechenden Helm getragen, wäre es in vielen Fällen nicht zu der schweren Verletzung des Gehirnes gekommen.
Aus der Überzeugung, dass sich diese hohen Unfallzahlen durch gezielte Präventions- und Aufklärungsarbeit drastisch reduzieren lassen, hat die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung eine bundesweite Plakataktion gestartet. Dank der Unterstützung des Bundesverbandes Außenwerbung e.V., der Ströer Out-of-Home-Media und der Dietmar Hopp Stiftung wurde mit Großflächenplakaten und der Botschaft „
Ein Helm hilft, bevor wir helfen müssen“ für das Tragen eines Fahrradhelmes geworben. Weiterhin ist das Plakat ein Aufruf, Ablenkungen wie das Tragen eines Walkmans zu unterlassen und sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren.
Ein im August 2004 erstellter Beitrag der Aktuellen Stunde ist im Internet unter
www.wdr.de/tv/aks/spezialbeitraege/20040818_radunfall.jhtml abrufbar. Der Film kann mit einem realplayer angesehen werden.