Der Name Hannelore Kohl ist untrennbar mit der Hilfe für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS) verbunden. Das von ihr 1983 gegründete KURATORIUM ZNS, dessen Präsidentin sie bis zu Ihrem Tod im Jahr 2001 war, hat auf vielen Ebenen die Situation der Opfer nachhaltig verbessert. Hirnverletzungen waren noch ein Tabu-Thema als Hannelore Kohl in den 70er-Jahren über ihr Engagement in der Neurologischen Klinik des BDH-Bundesverband für
Rehabilitation in Vallendar bei Koblenz erkannte, dass hier eine große gesellschaftliche Aufgabe zu leisten ist.
Mit dem KURATORIUM ZNS und der 1993 gegründeten Hannelore-Kohl-Stiftung zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, vor allem aber mit ihrem herzlichen Auftreten und ihrem unermüdlichen persönlichen Einsatz wurde die Hilfe für die Unfallopfer vom Tabu zu einem öffentlichen Thema. Hannelore Kohl nutzte die verschiedensten Veranstaltungen und Anlässe, um für die Sache der ZNS-Unfallopfer zu werben.
Ihr Verdienst ist es, dass flächendeckend Früh-Rehabilitationseinrichtungen für Schwersthirnverletzte geschaffen wurden.
Ihre Natürlichkeit, ihr Fachwissen und ihre Tatkraft öffneten viele Türen für die Sache der Unfallopfer. „Die Arbeit für das KURATORIUM ZNS war ihr eine Herzensangelegenheit“, beschrieb Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl das Wirken seiner Frau.
Die von Hannelore Kohl gegründeten Organisationen treten seit Juli 2004 unter dem gemeinsamen Namen „ZNS - Hannelore Kohl Stiftung“ auf, damit der Name der Initiatorin untrennbar mit ihrem Wirken für die ZNS-Verletzten verbunden bleibt.