Am 3. Juni 2002 wurde Ute-Henriette Ohoven zur Präsidentin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung berufen. Sie trat damit die Nachfolge von
Hannelore Kohl, der Gründungspräsidentin der nach ihr benannten Stiftung an. "Die Nachfolge eines so einzigartigen Menschen anzutreten, ist eine große Herausforderung und Ehre. Deshalb habe ich der Bitte von Helmut Kohl entsprochen. In dieser Aufgabe sehe ich auch eine ideale nationale Ergänzung zu meinem internationalen Engagement. Es ist meine Verpflichtung, das Lebenswerk von Hannelore Kohl fortzusetzen", sagte Ute-Henriette Ohoven anlässlich ihrer Amtseinführung. Seit dem 19. November 2010 engagiert sich Ute-Henriette Ohoven als Ehrenpräsidentin für die Stiftung.
Ute-Henriette Ohoven ist seit mehr als 20 Jahren humanitär tätig. Durch ihre Mithilfe entstand das erste Knochenmark-Spendenregister in Deutschland. 1994 ernannte der UNESCO-Generaldirektor die Mutter von vier Kindern zur weltweit einzigen Sonderbotschafterin. In dieser Eigenschaft verantwortet sie die Aktion „UNESCO Bildung für Kinder in Not“ und sorgt dafür, dass jährlich etwa 120.000 Kinder in Kriegs- und Krisengebieten Schul- und Berufsausbildung erhalten und damit die Chance auf ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat haben.
Ute-Henriette Ohoven setzt sie sich zusammen mit Walter und Peter Kohl, den Söhnen der verstorbenen Stiftungsgründerin und Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl gemeinsam mit zahlreichen anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für die Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten und der Lebensumstände von Verletzten mit Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS) ein. Sie sammelt die dringend benötigten Spendengelder, macht den Unfallopfern und ihren Angehörigen Mut und zeigt Perspektiven auf durch alle Phasen der Behandlung. Sie sieht sich als Partner der Unfallopfer und gibt durch ihre Arbeit für die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung Hilfestellung auf dem langen und mühsamen Weg zurück in ein lebenswertes Leben.