ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

26.10.2000
ZNS-Symposium "Neurologie und Verkehrssicherheit" im Rahmen des Internationalen Forums "Neuro-Reha 2000" in Berlin

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologische Rehabilitation führt gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Neurorehabilitation und der Schweizerischen Gesellschaft für Neurorehabilitation in der Zeit vom 23. bis 25. November 2000 in Berlin, im Estrel-Residence-Congress-Hotel, einen internationalen Kongress zur Rehabilitation hirnverletzter Menschen durch.

Im Rahmen des Internationalen Forum "Neuro-Reha 2000" hat das KURATORIUM ZNS für den 24. November 2000, 11:30 - 13:00h, zu einem Symposium "Neurologie und Verkehrssicherheit" eingeladen.

Auf dem Programm stehen Referate von Ärzten und Therapeuten zu Modellprojekten mit folgenden Ablauf:

Vorsitz:
Prof. Dr. Bock, Düsseldorf
Prof. Dr. Dr. Mayer, Tübingen


11.30 - 11.45 Uhr Prof.Dr. Bock, Düsseldorf
Verkehrssicherheit nach Neurologischen Verletzungen und Erkrankungen

11.45 - 12.05 Uhr Prof.Dr.Dr. Mayer, Tübingen
Fahreignung bei Verletzungen und Erkrankungen des Nervensystems

12.05 - 12.20 Uhr Prof.Dr.Zangemeiser, Hamburg; Dr. Hökendorf, Soltau
Kognitive NeuroVisuelle Rehabilitation und Fahrtüchtigkeit

12.20 - 12.35 Uhr Dipl.-Psych. Wolbers, Bonn
Erste Erfahrungen mit dem PVTS-Fahrsiumlator

12.35 - 12.50 Uhr PD Dr. Netz, Düsseldorf
Evaluationsstudie Fahrsimulator

12.50 - 13.00 Uhr Diskussion

Täglich erleiden ca. 100 Personen schwerste Unfälle, etwa die Hälfte dieser Unfallopfer sind Jugendliche. In unserer heutigen Zeit spielt die Frage der Mobilität eine große Rolle, sei es zum Erreichen des Arbeitsplatzes, zum Einkauf, zur Teilnahme an gesellschaftlichen Ereignissen oder auch zur Freizeitgestaltung. Heute ist die überwiegende Zahl der Jugendlichen bemüht, so früh wie möglich die Berechtigung zum Führen eines Kraftfahrzeuges zu erwerben, um damit auch in der Gruppe Gleichaltriger eine entsprechende Wertstellung zu erhalten.

Ziel des Symposiums ist es, diagnostische und therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen, die zur Beurteilung der Fähigkeiten zum Führen eines Kraftfahrzeuges nach einer Hirnschädigung gehören. In einem Referat wird der seit 1998 am Rehabilitationszentrum Godeshöhe in Bonn eingesetzte Fahrsimulator vorgestellt. Im Rahmen einer Studie wird getestet, ob die Fahrtüchtigkeit bei Personen mit neurologischen Defiziten über ein intensives Training wiederherzustellen ist.

Das KURATORIUM ZNS hat sich die Aufgabe gestellt, Hirnverletzten zu helfen und die Wiedereingliederung in Schule, Beruf, Familie und Gesellschaft zu erleichtern, ihnen Chancen für ein Leben nach dem Unfall zu geben.

Für weitere Informationen oder Anmeldung wenden Sie sich bitte an die AKM Congress Service GmbH, Obere Schanzstrasse 18, 79576 Weil am Rhein, Tel.-Nr. 07621/9833-0, Fax 07621/78714,E-Mail: akmweil@akmcongress.com, Internet: www.akm.ch/neuro-reha2000.


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