UNESCO-Sonderbotschafterin Nachfolgerin von Hannelore Kohl
Ute-Henriette Ohoven ist neue Präsidentin des KURATORIUM ZNS. Sie wurde der Öffentlichkeit vorgestellt vom Vorsitzenden Dr. Franz Schoser (links) und Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl, der zum Ehrenvorsitzenden des KURATORIUM ZNS ernannt wurde.
Bonn, 3. Juni 2002. Die UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven wurde zur neuen Präsidentin des KURATORIUM ZNS gewählt. Sie ist damit Nachfolgerin von Hannelore Kohl, die seit der Gründung 1983 Präsidentin des KURATORIUM ZNS war, das sich für die Interessen und die Nachsorge von Unfallverletzten mit Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS) einsetzt. "Rund 300.000 Menschen erleiden jährlich ein Schädel-Hirntrauma, davon 100.000 mit schweren Schädelhirn-Verletzungen. Ihnen zu helfen, hatte Hannelore Kohl zu ihrer Aufgabe gemacht. Die Nachfolge eines so einzigartigen Menschen anzutreten, ist eine große Herausforderung und Ehre. Deshalb habe ich der Bitte von Helmut Kohl entsprochen. In dieser Aufgabe sehe ich auch eine ideale nationale Ergänzung zu meinem internationalen Engagement. Es ist meine Verpflichtung, das Lebenswerk von Hannelore Kohl fortzusetzen", sagte die neue Präsidentin des KURATORIUM ZNS.
Ute-Henriette Ohoven ist seit über 15 Jahren humanitär tätig. Sie ist unter anderem maßgeblich am Kampf gegen Krebserkrankungen von Kindern beteiligt. Durch ihre Mithilfe entstand das erste Knochenmark-spendenregister in Deutschland. Dieses Engagement machte die UNESCO auf sie aufmerksam, die Ute-Henriette Ohoven 1992 zur "Botschafterin des Guten Willens" berief. Bereits zwei Jahre später ernannte der UNESCO-Generaldirektor die Mutter von vier Kindern zur weltweit einzigen Sonderbotschafterin. In dieser Eigenschaft verantwortet sie die Aktion "UNESCO Bildung für Kinder in Not". Ein führendes deutsches Printmagazin wählte sie unter die 100 einflussreichsten Frauen Europas. Sie befreit jährlich 120.000 Kinder in Kriegs- und Krisengebieten aus der Spirale des Todes und sorgt durch Schul- und Berufsausbildung dafür, dass sie die Chance auf ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat haben.
Als Präsidentin des KURATORIUM ZNS setzt sie sich zusammen mit zahlreichen anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für die Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten und der Lebensumstände von Unfallverletzten mit Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS) ein. Mit den Spenden werden Forschungsvorhaben oder die Beschaffung von modernen Diagnose- und Therapie-Systemen ebenso gefördert wie beispielsweise die Vermittlung von Rehabilitationsplätzen durch eine zentrale Informations-Datei.
Kontakt:
Rolf Wiechers (Geschäftsführer ZNS), Tel: 02 28 / 97 84 50
Sascha Hellen (Presse Ute Ohoven), Tel: 0172 / 280 59 89
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