Eine Studie aus Mecklenburg-Vorpommern zur Risikobereitschaft von Autofahrern
Am 13. April 2002 konnten in Williamsburg/USA Frau Dr. Seifert und Herr Professor Ekkernkamp den Henry-Meyerding Award der American Fracture Association(AFA) für ihre Untersuchung auf dem Gebiet der Verkehrssicherheitsforschung und Unfallprävention in Empfang nehmen.
Die American Fracture Association (AFA), älteste nordamerikanische unfallchirurgische Gesellschaft, zeichnet damit ein Forschungsprojekt der Universität Greifswald und des Unfallkrankenhaus Berlin aus, das vom KURATORIUM ZNS maßgeblich gefördert wurde. Das Ergebnis der Studie, das Ende 2002 vorliegen wird, soll verdeutlichen, wo Unfall-schwerpunkte liegen, welche Gruppe Autofahrer besonders gefährdet ist und welche Maßnahmen für mehr Sicherheit ergriffen werden müssen, um letztendlich zu einer drastischen Senkung der Unfallzahlen zu kommen.
Das KURATORIUM ZNS hat sich die Wiedereingliederung schädelhirnverletzter Unfallopfer in Familie, Schule, Beruf und Gesellschaft durch Verbesserung der Neurorehabilitation zum Ziel gesetzt. Da jährlich 300 000 Menschen in Deutschland bei Unfällen im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, bei Spiel und Sport oder im häuslichen Bereich ein
Schädelhirntrauma erleiden und ca. 100 000 eine schwere Hirnverletzung davontragen, fördert das KURATORIUM ZNS u.a. Forschungsprojekte wie das in Mecklenburg-Vorpommern, denn Prävention ist immer noch die beste
Rehabilitation.
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