ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

02.04.2003
ZDF-Fernseh-Gala im Andenken an Hannelore Kohl

Dieter Thomas Heck präsentiert "Sternstunden der Musik" am 18. Mai 2003 zugunsten des KURATORIUM ZNS

München - Am Sonntag, dem 18. Mai 2003, um 20.15 Uhr stehen die "Sternstunden der Musik" ganz im Zeichen der Erinnerung an das Wirken von Hannelore Kohl als Gründerin und langjährige Präsidentin des KURATORIUM ZNS. Dieter Thomas Heck präsentiert die ZDF-Fernseh-Gala zugunsten der Einrichtung für Unfallverletzte mit Schäden des zentralen Nervensystems, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiert. Für das ZDF Anlass genug, die Arbeit des KURATORIUM ZNS vorzustellen und auf die außergewöhnliche wie bemerkenswerte Persönlichkeit Hannelore Kohls zurückzublicken.

Beispielloser Beitrag zur Verbesserung der Neuro-Rehabilitation
Dr. med. h.c. Hannelore Kohl hat das KURATORIUM ZNS am 21. Dezember 1983 gegründet. Ihr Name ist seitdem untrennbar mit der Hilfe für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS) verbunden. Schon in den 1970er Jahren hatte sie erkannt, dass hier eine große gesellschaftliche Aufgabe zu leisten ist, und sich für die Neurologische Klinik des BDH-Bundesverband für Rehabilitation und Interessenvertretung Behinderter e.V. in Vallendar bei Koblenz engagiert. Damals waren Hirnverletzungen in Deutschland fast noch ein Tabu-Thema, und die Zahl der Verkehrstoten war auf 21.000 pro Jahr gestiegen.

Als Ehefrau von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl sah sie 1983 schließlich die Chance, ihr Engagement auszudehnen und auf die Situation Hirnbeschädigter bundesweit aufmerksam zu machen. Hannelore Kohl nutzte die verschiedensten Veranstaltungen und Anlässe, um für die Sache der ZNS-Unfallopfer zu werben und für diesen Zweck Spendengelder zu sammeln. Mit der Gründung des KURATORIUM ZNS und der 1993 ins Leben gerufenen "Hannelore-Kohl-Stiftung" zur Förderung von Langzeitprojekten in Wissenschaft und Forschung leistete sie einen beispiellosen Beitrag zur Verbesserung der neurologischen Rehabilitation. Hannelore Kohl war bis zu ihrem Tod 2001 Präsidentin des KURATORIUM ZNS. Das ehrenvolle Amt hat im Juni 2002 die UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven übernommen. "Die Nachfolge eines so einzigartigen Menschen anzutreten, ist eine große Herausforderung und Ehre", so die neue Präsidentin des KURATORIUM ZNS. "Es ist meine Verpflichtung, das Lebenswerk von Hannelore Kohl fortzusetzen."

Es kann jeden treffen, jeden Tag, an jedem Ort!
Jährlich erleiden etwa 300.000 Menschen in der Bundesrepublik Deutschland ein Schädelhirntrauma bei Unfällen im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, im häuslichen Bereich oder bei Spiel und Sport. Bei ungefähr einem Drittel wird eine schwere Hirnverletzung diagnostiziert. 45.000 der Betroffenen sind Kinder unter fünf Jahren, insgesamt sind 50 Prozent der Verunglückten junge Menschen unter 25 Jahren.

Das KURATORIUM ZNS macht die Probleme Schädelhirnverletzter zu einem Thema in der Öffentlichkeit und hilft den Unfallopfern und ihren Familien bei der Rehabilitation. Von Bonn aus informiert es über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten und unterstützt bei der Vermittlung von Rehabilitationsplätzen. Mit der Veranstaltung von Symposien und Fachtagungen trägt es zudem zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Neuro-Rehabilitation bei.

Ein Spendenaufruf
In der Sendung "Sternstunden der Musik" stellt Dieter Thomas Heck Menschen vor, die sich für die Arbeit des KURATORIUM ZNS engagieren und damit Verantwortung übernehmen für diejenigen, die von Schädelhirnverletzungen betroffen sind. Hochkarätige nationale und internationale Gäste runden das Programm ab und sorgen für einen unterhaltenden Fernsehabend. Gezeigt werden außerdem Stationen aus dem Leben Hannelore Kohls, die nie müde wurde, sich in den Dienst für die Sache der Unfallopfer zu stellen. Zuschauer werden während der Sendung um Spenden zur Verbesserung der Rehabilitation der jährlich 300.000 schädelhirnverletzten Menschen in Deutschland gebeten. Eine Hotline wird regelmäßig eingeblendet.

Spendenkonto:
Kto.: 3000 3800
BLZ: 380 500 00 (Sparkasse Bonn)

In unserem Bildarchiv finden Sie auch Fotos zum Download von Hannelore Kohl und Ute-Henriette Ohoven in druckbarer Qualität.


Medienkontakt:
KURATORIUM ZNS e.V.
Rochusstraße 24
53123 Bonn

Tel: 0228 / 97 84 5 - 0
Fax: 0228 / 97 84 5 - 55
E-Mail: info@kuratorium-zns.de

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