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Ute Ohoven, Präsidentin des Kuratorium ZNS für Unfallverletzte mit Schäden des zentralen Nervensystems, im Gespräch mit Benjamin Tillmann. Als der heute 21-Jährige vor rund einem Jahr als Dachdeckerlehrling aus über sechs Metern vom Dach stürzte, war er nicht gesichert. Nur langsam können die Schäden behoben werden, die er sich dabei durch ein
Schädelhirntrauma zugezogen hat. Jedes Jahr erleiden rund 300 000 Menschen schwere Hirnverletzungen in Folge von Unfällen. Lange waren solche Verletzungen nahezu gesellschaftliches Tabuthema. Das hat sich geändert seit Hannelore Kohl vor zwanzig Jahren das Kuratorium ZNS gründete. Seit einem Jahr setzt Ute Ohoven, laut Spiegel "die größte Sammlerin der Welt", die Arbeit von Hannelore Kohl fort und engagiert sich für die Unterstützung der Arbeit des Kuratoriums ZNS. Die kommt sowohl von Geldgebern aus der Wirtschaft wie der Deutschen Telekom, als auch von privaten Spendern. Die Arbeit des Kuratoriums ist heute wichtiger denn je. Das Kuratorium ZNS setzt sich sowohl für Forschung, Therapie sowie Wiedereingliederung in Schule und Beruf als auch für eine intensive Aufklärungsarbeit im Hinblick auf die Unfallprävention ein.
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