ZNS-Präsidentin dankt den Freunden und Förderern
Bonn - Ute-Henriette Ohoven, Präsidentin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung dankte im Rahmen eines Spendertees den Freunden und Förderern der Organisation, die sich in diesem Jahr mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen verdient gemacht haben.
Jährlich erleiden alleine in Deutschland 300.000 Menschen Verletzungen des Zentralen Nervensystems durch einen Unfall. Diesen Menschen und ihren Familien bei der Bewältigung der neuen Lebensumstände zu helfen, ist die Aufgabe der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung. „Ich freue mich ganz besonders über das große Engagement der heute anwesenden Freunde und Förderer, die uns auf ganz unterschiedliche Weise tatkräftig unterstützen“, so Ute-Henriette Ohoven in ihrem Dank.
Seit 1989 setzen sich Langenfelder Bürgerinnen und Bürger für die

Spendertee Scheckübergabe
nachhaltige Verbesserung der neurologischen
Rehabilitation hirnverletzter Unfallopfer ein und unterstützen damit die Aufgaben und Ziele der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung Durch das alljährliche 2tägige Sommerfest und zahlreiche Benefiz-Konzerte konnten mittlerweile 200.000 EURO zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen des Spendertees konnten weitere 20.000 EURO an Präsidentin Ohoven überreicht werden.
„Wir Langenfelder Bürger sehen uns in der sozialen Verantwortung und zeigen uns solidarisch mit den Menschen, die nicht mehr auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, betonen Wolfgang Schapper, 1. Vorsitzender und Jürgen Öxmann, Stellvertreter, des Fördervereins anlässlich der Scheckübergabe.
Die CDU Mittelstands- und Wirtschaftsunion Bad Neuenahr/Ahrweiler hatte im Juli zur Wanderung über den Rotweinwanderweg eingeladen. Zusammen mit dem früheren Sozialminister Norbert Blüm nutzten viele Wanderer die Gelegenheit, den Tag in freier Natur zu verbringen und die Gaumenfreuden an den Ständen der Winzer der Region, die die Aktion ebenfalls unterstützten, zu genießen. Am Ende des Tages waren 2.750 EURO zusammengekommen, die von Josef Niethen an Frau Ohoven übergeben wurden.
Zum achten Mal veranstaltete im September die Rockband HOT STUFF ihr traditionelles ZNS-Konzert auf dem Marktplatz in Hilden. Trotz des strömenden Regens erspielten die Musiker zusammen mit Künstlern der Region einen stattlichen Erlös, den Werner Erbe für die Arbeit der Stiftung übergeben konnte.
„Wahnsinn ohne Ende“ lautet der Titel eines Buches,
in dem Christel Decker das Schicksal ihres verunfallten Sohnes Ralf niedergeschrieben hat. In der Art eines Tagebuches beschreibt Christel Decker die tragische Veränderung einer Familie durch die schweren Unfallfolgen einer
Schädelhirnverletzung. Den Erlös des Buches stellt Frau Decker der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung zur Verfügung.
Bonn, 16.11.2004
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