In Friedehorst wurde das Elternhaus des Neurologischen Reha-Zentrums eingeweiht
Der 1. Juni ein großer Tag für das Neurologische Rehabilitationszentrum in Friedehorst bei Bremen. Die Einrichtung, in der schädelhirnverletzte Kinder und Jugendliche behandelt werden, weihte ihr Elternhaus ein.
Damit ist ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Nun stehen 12 Wohneinheiten und zwei Pflegetrainingswohnungen zur Verfügung. Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung stellte für den Bau des dringend benötigten Elternhauses 200.000 EURO bereit.
Da die kleinen Patienten und ihre Eltern oft von weit her kommen, ist es vielen Eltern nicht möglich, täglich zwischen Wohnort und Reha-Zentrum zu pendeln. Vor allem für kleine und schwer verletzte junge Patienten in der Frühphase der
Rehabilitation ist die ständige Anwesenheit wenigstens eines Elternteils für eine erfolgreiche Behandlung sehr wichtig.
"Die Vertrauensbasis der Eltern-Kind-Beziehung ist für die Genesung und Rehabilitation von unschätzbarem Wert. In dieser Zeit sind die Eltern von niemandem zu ersetzen“ betonte Ute-Henriette Ohoven, die Präsidentin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung in ihrer Einweihungsrede. Aber auch die Eltern benötigen oft Beistand bei der Verarbeitung ihrer eigenen Ängste und der neuen Lebensumstände, vor der die gesamte Familie durch den Unfall des Kindes steht. Außerdem erleichtert eine gute Schulung der Eltern den Übergang in die spätere eigenverantwortliche Versorgung ihrer Kinder.
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