ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

21.03.2006
+++ Mehr Sicherheit für Inline-Skater +++

Pünktlich zum Frühlingsanfang veröffentlicht die in Bonn ansässige ZNS - Hannelore Kohl Stiftung einen kostenlosen Sicherheitsratgeber für Inline-Skater.
Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zieht es jedes Jahr Millionen von Inline-Skatern nach draußen. Anlass genug für die gemeinnützige Stiftung, sich im Rahmen ihrer aktuellen Präventionskampagne der Sicherheit dieser Freizeitsportler zu widmen.

Die größten Verletzungsrisiken bestehen an den Händen, Armen und Beinen, jedoch sind Kopf und Hals mit 16 Prozent der Verletzungen sehr gefährdet. Und das kann schwerwiegende Folgen haben: „Denn,“ so erläutert Achim Ebert, Geschäftsführer der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung, „wenn das Gehirn geschädigt wird, hilft weder Pflaster noch Verband.“ Die Kopfverletzungen können langwierige oder sogar bleibende Konsequenzen haben. Deshalb sei es auch beim Skaten wichtig, den Kopf mit einem Helm vor Verletzungen zu schützen. Erfreut berichtet er, dass inzwischen viele Organisatoren von Skate-Veranstaltungen sich für den Kopfschutz einsetzen. Bei einigen „Skate-Nights“ bestehe Helmpflicht. Ebert betont weiter, dass sicheres Skaten und passender Kopfschutz keine Frage des Geldes sein müssten. Es gebe immer wieder günstige Angebote bei Discountern, die den erforderlichen Ansprüchen entsprächen. Wer keinen extra Skate-Helm anschaffen möchte, könne auch seinen Fahrradhelm zum Skaten nutzen.

Zudem haben Hersteller den Trend zum Helm erkannt und bieten mittlerweile eine Vielzahl von Varianten in modernen Designs und Farben an. „Helme werden somit zum modegerechten Lifestyle-Produkt, und verlieren ihr rein praktisches Image,“ freut sich Ebert. Dies sei ein wichtiger Punkt, um verstärkt Jugendliche und junge Erwachsene zu erreichen, die Helme oftmals aus ästhetischen Gründen ablehnen. Denn während sich der Kopfschutz bei Kindern in den letzten Jahren etabliert habe, falle die Helmquote bei den älteren noch gering aus. Deshalb plane die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung, einen Preis an Hersteller zu vergeben, die mit neuem und trendigem Helm-Design, besonders die Zielgruppe über 15 Jahre anspreche.

Der Sicherheitsratgeber für Inline-Skater steht im Internet unter www.hannelore-kohl-stiftung.de zum download bereit oder kann kostenfrei telefonisch unter 02 28/9 78 45-0 bei der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung bestellt werden.

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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Von Bonn aus informiert die Stiftung über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten bei Verletzungen des Zentralen Nervensystems, unterstützt bei der Vermittlung von Rehabilitationsplätzen, fördert die wissenschaftliche For-schung auf diesem Gebiet und engagiert sich in ihrer Präventionsarbeit für Kopfschutz beim Sport. Bisher konnten 23,3 Mio Euro aus Spendenmitteln für 484 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Ein wichtiger Schritt, denn jedes Jahr erleiden 300.000 Menschen Schädelhirntraumata, die Hälfte von ihnen ist unter 25 Jahren alt. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.

Kontakt für Rückfragen von Journalisten:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Prävention / Frau Heike Müller
Rochusstraße 24
53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-0
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: h.mueller@hannelore-kohl-stiftung.de



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