ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

22.06.2006
+++ Mehr Sicherheit im Wasser +++

Rechtzeitig vor den Sommerferien veröffentlicht die in Bonn ansässige ZNS - Hannelore Kohl Stiftung einen kostenlos erhältlichen Ratgeber für mehr Sicherheit im Wasser, der sich insbesondere an Eltern von kleinen Kindern richtet.

Egal ob Pfütze, Freibad oder Ozean - Wasser zieht gerade Kinder magisch an. Doch leider kommt es jedes Jahr zu Unfällen, bei denen Kinder und immer häufiger Erwachsene ertrinken, weil sie nicht schwimmen können. Doch auch wer gerettet wird, erleidet durch den Sauerstoffmangel im Gehirn oftmals lang anhaltende Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS) oder gar bleibende Behinderungen. Viele können nicht mehr richtig sprechen oder gehen, nicht schlucken, sogar das Atmen fällt Ihnen schwer, und sie sind auf dauerhafte Betreuung angewiesen.

Grund genug für die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung, einen Sicherheitsratgeber zum Thema Schwimmen und Baden herauszugeben. „Aktuelle Studien haben ergeben, dass jeder Vierte in Deutschland nicht richtig schwimmen kann“, berichtet Helga Lüngen, die stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung. Sie appelliert deshalb eindringlich an alle Eltern: „Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder das Schwimmen erlernen. Und lassen Sie Kinder am oder im Wasser nie unbeaufsichtigt.“ Schon Säuglinge und Kleinkinder können in speziellen Kursen die Atemschlussreflexe trainieren und sich ans nasse Element gewöhnen, Schwimmvereine bieten Kurse für alle Altersgruppen an. Auch sollen Eltern selbst die Initiative ergreifen, denn der schulische Schwimmunterricht wird leider zu oft gestrichen.

Der Sicherheitsratgeber der gemeinnützigen Stiftung ist Teil einer groß angelegten Präventionskampagne. „Noch besser als den Unfallopfern zu helfen, ist es, die Unfälle zu vermeiden„, fasst Helga Lüngen das Ziel der Kampagne zusammen. Deshalb macht die Stiftung auf unterschiedliche Gefahrenquellen aufmerksam und versucht die einzelnen Risikogruppen durch gezielte Ansprache zu sensibilisieren.

Der Ratgeber für mehr Sicherheit im Wasser kann kostenlos telefonisch unter 0228/978450 bei der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung bestellt werden.

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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Von Bonn aus informiert die Stiftung über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten bei Verletzungen des Zentralen Nervensystems, unterstützt bei der Vermittlung von Rehabilitationsplätzen, fördert die wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet und engagiert sich in ihrer Präventionsarbeit für Kopfschutz beim Sport. Bisher konnten 23,3 Mio Euro aus Spendenmitteln für 484 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Ein wichtiger Schritt, denn jedes Jahr erleiden 300.000 Menschen Schädelhirntraumata, die Hälfte von ihnen ist unter 25 Jahren alt. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.

Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Prävention / Frau Heike Müller
Rochusstraße 24
53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-0
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: h.mueller@hannelore-kohl-stiftung.de




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