Scheckübergabe am 17.08.2006
Am 17. August 2006 übergibt der Geschäftsführer der ZNS - Hannelore Kohl Stif-tung, Herr Achim Ebert, dem Chefarzt der Klinik für
Neurochirurgie in Chemnitz, Prof. Dr. med. habil. Ralf Steinmeier, einen Scheck in Höhe von EUR 142.000. Damit förderte die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung dieses wissenschaftliche Projekt insgesamt mit 440.833,25 Euro.
In Kooperation mit dem Institut für Biomedizinische Technik der TU Dresden sowie der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie der Uniklinik Dresden arbeitet die Klinik für Neurochirurgie in Chemnitz an der Entwicklung eines neuen Monitoringverfahrens zur optimalen Behandlung von Patienten nach schweren Hirnverletzungen.
Mittelpunkt der Studie ist das Bemühen der Ärzte, für Patienten mit
Schädelhirntrauma eine optimale intensivtherapeutische Behandlungsstrategie zu finden, um nachfolgende, so genannte sekundäre Hirnschäden durch unzureichende Durchblutung des Gehirns zu vermeiden.
Bei Gesunden wird die Durchblutung des Gehirns optimal an den aktuellen Bedarf angepasst. Nach einem schweren Schädelhirntrauma ist dieser Automatismus zumeist stark gestört. Bisherige Behandlungsstrategien beziehen dieses Phänomen zwar ein, ohne jedoch die individuelle Situation messen zu können. Die von der Arbeitsgruppe im bisherigen Projektverlauf entwickelten Methoden gestatten eine Aufzeichnung der erforderlichen Signale und eine automatisierte Auswertung und Weiterverarbeitung der aufgezeichneten Datensätze, so dass die Durchblutung an die individuelle Situation angepasst werden kann.
Download
> Als RTF-Datei herunterladen