Der BDH Bundesverband für
Rehabilitation und Interessenvertretung Behinderter verlieh den diesjährigen Reha-Preis an Ute-Henriette Ohoven, Präsidentin der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung. Nach den Worten des BDH-Bundesvorsitzenden Alfred Rudolf würdigte der Verband damit die außerordentliche Unterstützung für den BDH und seine neurologischen Kliniken durch die Stiftung und deren Präsidentin. Die Auszeichnung dokumentiere die enge Verbundenheit beider Institutionen, ergänzte die stellvertretende Vorsitzende Franziska Löchter.
Im Rahmen der BDH Bundesdelegiertentagung in Paderborn verliehen Alfred Rudolf und Franziska Löchter den Preis an den Ehrengast. Dazu gehörte auch ein Stehpult aus Holz, das die Auszubildenden im Neurologischen Rehazentrum in Vallendar gebaut hatten. Ute-Henriette Ohoven bedankte sich in ihrer kleinen Ansprache mit dem Kompliment, sich beim BDH wie „zu Gast bei Freunden“ zu fühlen. Sie erinnerte an die erschreckend hohe Zahl gerade junger Schädelhirnverletzter, die auf die Unterstützung engagierter Mitmenschen angewiesen seien. Jedes Jahr erlitten rund 270.000 Menschen
Schädelhirntraumata, davon seien 45.00 Kinder unter 5 Jahren. Frau Ohoven lobte ausdrücklich die Arbeit des BDH.
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