ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

20.01.2007
Neujahrsempfang der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung am 18. Januar 2007

Ute-Henriette Ohoven, Präsidentin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung begrüßte am 18. Januar 2007 Freunde und Förderer der Stiftung aus Politik, Kultur und Wirtschaft zum Neujahrsempfang in Bonn. „Ich möchte jedem von Ihnen von Herzen danken für sein ganz persönliches Engagement für schädelhirnverletzte Menschen. Durch zahlreiche kleine und große Spenden konnten im vergangenen Jahr für 25 Hilfsprojekte 1,5 Mio. Euro bereitgestellt werden. Gemeinsam haben wir viel erreicht, aber wir dürfen nicht nachlassen. Jährlich 270.000 Unfallopfer brauchen unsere Unterstützung,“ so Ute-Henriette Ohoven in ihrer Begrüßungsrede.
Eine von der Hannelore Kohl Stiftung maßgeblich geförderte Studie zur Epidemiologie und Versorgung schädelhirnverletzter Menschen habe ergeben, dass aufgrund der immer noch erschreckend hohen Unfallzahlen vor allem für junge Menschen in Deutschland dringend 4.400 Pflegeplätze benötigt werden. Daher stellte die Hannelore Kohl Stiftung für die Erweiterung des Hauses am Stadtwald in Bad Godesberg um 10 Pflegeplätze für Jugendliche und junge Erwachsende 85.000 Euro zur Verfügung.
Mit weiteren 15.000 Euro wurden das Aphasiezentrum Bonn sowie Selbsthilfegruppen in der Region unterstützt.

„Wo die ärztliche Behandlung aufhört, geht die Hilfe der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung weiter“, beschreibt Ute-Henriette Ohoven das Engagement der Stiftung. Weiter helfen lautet somit auch der neue Claim. „Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass auch nach einer Schädelhirnverletzung die Rückkehr in ein alltägliches Leben möglich ist und wir nie müde werden, Unfallopfer und ihre Angehörigen hierbei kontinuierlich zu unterstützen“, so Ohoven weiter.

Das Arbeitsgebiet der Stiftung umfasst die Förderung von Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Neurowissenschaften und die Förderung von Reha-Einrichtungen. Die Stiftung unterhält eine Beratungsstelle für Betroffene und Angehörige und ist Ansprechpartner in Krisensituationen, wenn beispielsweise die Angehörigen des Unfallopfers mit dem Schock dieser schrecklichen Diagnose nicht fertig werden. Und wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kann aus einem Sozialfonds eine einmalige finanzielle Unterstützung für den schädelhirnverletzten Menschen gewährt werden.

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Medienkontakt
Helga Lüngen / Heike Müller Tel. 0228-978450


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