Düsseldorf, 30. August 2007 - Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung hat heute ihre diesjährige Plakatkampagne unter dem Motto „
Ein Helm hilft, bevor wir weiterhelfen müssen!“ vorgestellt. Damit setzt sie die erfolgreichen Kampagnen aus 2004 und 2005 fort und ruft erneut zum Helmtragen auf. Das neue Großflächenplakat wird ab dem 31. August 2007 dank der Unterstützung von Ströer Out-of-Home Media AG für eine Dekade deutschlandweit auf 8.000 Werbeflächen zu sehen sein.
„Bisher stand das sichere Radfahren im Mittelpunkt unserer Plakatkampagnen,“ so Achim Ebert, Geschäftsführer der Stiftung, „nun wenden wir uns einer weiteren Freizeitsportart zu: dem Inlineskaten.“ Auch beim Skaten darf die Sicherheit nicht vernachlässigt werden. Das Beherrschen der Fahrtechnik und die komplette Schutzausrüstung sind wichtig. Wer ohne Helm und Schoner unterwegs ist, setzt sich einem hohen Verletzungsrisiko aus. Bei Stürzen sind Ellbogen, Knie, und Handgelenk zwar am häufigsten betroffen, weitaus schwerwiegender sind jedoch Kopfverletzungen. Umso wichtiger ist es den Kopf zu schützen. „Gehirnblutungen können zu einer lebenslangen Behinderung führen, im schlechtesten Fall sogar zum Tod,“ so Professor Dr. Wolfgang J. Bock, Neurochirurg und Vorstandsmitglied der Stiftung.
Für die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung sei deshalb klar: Inline-Skaten nur mit Helm.
Unterstützt wird sie bei ihrem Aufruf vom Düsseldorfer Polizeipräsidenten Herbert Schenkelberg sowie der Skateschule NRW.
Das Plakat ist Bestandteil der Präventionsarbeit der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung. Ihr Ziel ist es, durch Aufklärung die Zahl der Schädelhirnverletzungen zu reduzieren. „Wie schon bei den bisherigen Motiven wird auch diesmal wieder eine deutliche Bildsprache genutzt“, so Professor Coordt von Mannstein, Vizepräsident der Stiftung. „Im ersten Schritt soll die Darstellung betroffen machen und dann beim Betrachter eine nachhaltige Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins bewirken.“
Verunglückter Skater Philipp R.
Fallbericht Schweres Schädel-Hirn-Trauma mit Todesfolge beim Inline-Skating, DEUTSCHE ZEITSCHRIFT FÜR SPORTMEDIZIN
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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Von Bonn aus informiert die Stiftung über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten bei Verletzungen des Zentralen Nervensystems, unterstützt bei der Vermittlung von Rehabilitationsplätzen, fördert die wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet und engagiert sich in ihrer Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 23,9 Mio Euro aus Spendenmitteln für 497 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Ein wichtiger Schritt, denn jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen
Schädelhirntraumata, knapp die Hälfte von ihnen ist unter 25 Jahren alt. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.
Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen/Heike Müller
Rochusstraße 24
53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-70
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: h.mueller@hannelore-kohl-stiftung.de
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