ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

12.09.2007
Marktplatz Gehirn - Fortschritt aus dem Rückschritt

Fachforum für Menschen
mit Hirnverletzung, Schlaganfall
und erworbenen Hirnschäden


Gestärkt durch den Erfolg der letzten Jahre organisieren die beiden Partner, die Fachzeitschrift „not“ durch Hirnverletzung, Schlaganfall oder sonstige erworbene Hirnschäden und die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung auch in diesem Jahr wieder den „Marktplatz Gehirn“ auf der größten internationalen Fachmesse für Rehabilitation, Pflege, Prävention und Integration - RehaCare. Der Messeschwerpunkt besteht aus einer offenen Forumsfläche, um die sich die zugehörigen Ausstellungsstände gruppieren. Auch in diesem Jahr präsentieren die Organisatoren ein attraktives Begleitprogramm während der gesamten Messezeit.

Jedes Jahr erleiden in der Bundesrepublik etwa 270.000 Menschen eine Schädel-Hirnverletzung im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, zu Hause oder beim Sport. Etwa ein Drittel sind durch eine schwere Hirnverletzung betroffen. Viele von diesen etwa 100.000 Geschädigten leiden an langwierigen oder dauerhaften Folgen. Die Zahlen bei den Schlaganfall-Patienten bewegen sich noch einmal in ähnlicher Höhe.

Eine schwere Hirnverletzung beeinträchtigt die Betroffenen in vielen Bereichen, sowohl körperlich, geistig wie auch seelisch. Jeder den es trifft, erleidet einen Rückschritt in seiner Entwicklung. Der „Marktplatz Gehirn“ setzt sich dafür ein, dass aus dem Rückschritt ein Forschritt werden kann. Der Messeschwerpunkt rund um’s Gehirn auf der RehaCare 2007 bietet eine optimale Basis zur Information für alle, die mit dem Thema Hirnverletzung in Verbindung stehen.

Das offene Forum in Halle 3 wird wieder von Ausstellern aus den Bereichen Neurologische Rehabilitation, Nachsorge, Pflege und Industrie umrahmt. Sie bieten Informationen, Dienstleistungen und Produkte, die speziell auf Hirnverletzte ausgerichtet sind. Neben den Organisatoren der Fachzeitschrift „not“ und der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung finden die Besucher eim „Marktplatz Gehirn“ Verbände und Organisationen, aber auch Einrichtungen der verschiedenen Rehaphasen. Interessant für alle, die Betroffene betreuen, sind natürlich auch die Firmen,die Produkte anbieten, welche bei der Therapie unterstützen oder das eingeschränkte Leben der Betroffenen erleichtern.

Das gemeinsame Programm des „Marktplatz Gehirn“ besteht aus Diaschauen, Diskussionsforen, Filmvorführungen, Vorträgen, sowie künstlerischen und sportlerischen Darbietungen. Die Referate informieren über einschlägige Rechtsfragen, das neue Gesundheitsgesetz, Therapien und Hilfsmittel. Berufs- und Selbsthilfeverbände wollen durch interaktive Darbietungen das Programm unterstützen, ebenso verschiedene Einrichtungen und Industrieunternehmen. Sicherlich lockt auch die Vorstellung von neuen und alternativen Therapiemethoden wieder zahlreiche Zuhörer an. Der Besucher soll vor Ort erfahren wie sich der Betroffene fühlt, wie sich die Welt für ihn verändert hat und wie er wieder am Leben teilhaben kann.

Der „Marktplatz Gehirn“ auf der RehaCare 2007 soll erneut eine Plattform der Kommunikation zwischen den einzelnen Besuchergruppen und eine Drehscheibe rund um das Thema Hirnverletzung sein. Betroffene und deren Angehörige werden das Forum sicherlich auch nutzen, um mit anderen ins Gespräch zu kommen und Probleme und Erfahrungen auszutauschen. Hier werden sich hirnverletzte Menschen, Angehörige, beruflich Orientierte, wie Ärzte, Pflegepersonal und Therapeuten treffen, aber auch diejenigen, die Ziele und Wünsche dieser Patientenklientel umsetzen müssen, ob in der Industrie, der Politik oder der Selbsthilfe.

Eine Initiative von:

Fachverlag hw-studio weber
Gewerbegebiet 39, 76774 Leimersheim
Telefon 0 72 72 / 92 75 0
Telefax 0 72 72 / 92 75 44
www.not-online.de
email: info@hw-studio.de

ZNS-Hannelore Kohl Stiftung
Rochusstraße 24, 53123 Bonn
Telefon 02 28 / 97 84 5-0
Telefax 02 28 / 97 84 5-55
www.hannelore-kohl-stiftung.de
email: info@hannelore-kohl-stiftung.de

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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Von Bonn aus informiert die Stiftung über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten bei Verletzungen des Zentralen Nervensystems, unterstützt bei der Vermittlung von Rehabilitationsplätzen, fördert die wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet und engagiert sich in ihrer Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 23,9 Mio Euro aus Spendenmitteln für 497 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Ein wichtiger Schritt, denn jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumata, knapp die Hälfte von ihnen ist unter 25 Jahren alt. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.

Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen
Rochusstraße 24
53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-0
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: presse@hannelore-kohl-stiftung.de

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