ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

02.01.2008
Wechsel in der Geschäftsführung der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung

Bonn, 2. Januar 2008 - Dipl.-Kfm. Dr. Martin Schoser (45) ist seit 1. Januar 2008 neuer Geschäftsführer der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung in Bonn. Er folgt auf Dipl.-Kfm. Achim Ebert, der aus Altersgründen ausscheidet. Schoser war bislang in leitenden Funktionen in der Mittelständischen Wirtschaft und beim Dualen System Deutschland - Der Grüne Punkt tätig. Berufliche Stationen waren die Zusammenarbeit mit den Staaten Mittel- und Osteuropas im Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie Medien- und Bildungsarbeit bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bayer AG. Das Kölner CDU-Ratsmitglied ist in verschiedenen Aufsichtsgremien tätig, darunter im Landschaftsverband Rheinland, dem größten Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Das Jubiläumsjahr 2008 anlässlich des 25jährigen Bestehens der Hannelore Kohl Stiftung will er zur weiteren Steigerung des Bekanntheitsgrades der Stiftung nutzen und die Prävention besonders bei Kindern und Jugendlichen voranbringen, damit Verletzungen des Zentralen Nervensystems durch Kopfverletzungen frühzeitig verhindert werden.

Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Sie feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in ihrer Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 25,2 Mio Euro aus Spendenmitteln für 516 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Ein wichtiger Schritt, denn jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.

Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen
Rochusstraße 24
53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-0
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail:h.luengen@hannelore-kohl-stiftung.de


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