ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

24.01.2008
Ludwig Hirsch, Vorsitzender des Karneval Clubs Kastel, überreicht Scheck über 20.000 Euro

Bonn, 24. Januar 2008 - Ein brillantes Programm vor ausverkauftem Haus, ein begeistertes Publikum, eine Bühnendekoration wie sie passender nicht sein konnte. Dem Motto der Sitzung getreu wurde wie in einem Märchen aus „Tausend und eine Nacht“ die ursprünglich angekündigte Spende von 20.000 Euro bis zum Ende des Abends weiter erhöht. Im Publikum herrschte an diesem Abend große Spendenbereitschaft, so dass Ute-Henriette Ohoven, Präsidentin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung, am Ende der Benefizsitzung 22.400 Euro für die Arbeit der Stiftung mit nach Bonn nehmen konnte. Weitere Spenden wurden in Aussicht gestellt. Die Stiftung finanziert mit diesem Geld zwei Forschungsprojekte der Mainzer Uni:

In einer klinischen Studie der Mainzer Klinik für Anästhesiologie werden unterschiedliche Parameter in Hinblick auf eine Therapieoptimierung von Patienten mit Schädelhirntrauma untersucht.

Das Institut für Neurochirurgische Pathophysiologie an der Johannes Gutenberg-Universität erforscht gemeinsam mit dem Universitätsspital Basel völlig neue Ansätze in der Traumabehandlung von Kleinkindern. Ziel dieser Studie ist es, die durch die Apoptose, dem programmierten Zelltod, bedingten sekundären Hirnschädigungen zu reduzieren.


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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Sie feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in ihrer Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 25,2 Mio Euro aus Spendenmitteln für 516 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Ein wichtiger Schritt, denn jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist unter 25 Jahren alt. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden


Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen/Heike Müller
Rochusstraße 24, 53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-70
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: presse@hannelore-kohl-stiftung.de


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