ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

19.03.2008
In 2007 große Nachfrage nach Angeboten für Rat und Hilfe: ZNS - Hannelore Kohl Stiftung baut ihr Angebot im Internet weiter aus

Bonn, 19. März 2008 - Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung hat ihr Informations- und Beratungsangebot im Internet deutlich ausgeweitet. Ab sofort finden sich dort mehr Informationen zum Krankheitsbild sowie eine erweiterte Adressdatenbank mit Beratungsstellen, speziellen Pflegeeinrichtungen und Phase-F-Einrichtungen. „Oftmals beklagen Betroffene, dass ihnen Informationen fehlen und dass ihnen das Gefälle vom Arzt zum Patienten zu groß sei. Mit unserem erweiterten Angebot stärken wir die Position der Betroffenen im Behandlungsprozess“, so Dr. Martin Schoser, Geschäftsführer der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung.
Hinzugekommen ist eine Übersicht über das komplette Seminarangebot der Stiftung für Angehörige, Betroffene über/unter 30 Jahren sowie für aphasische Kinder. Zudem werden sozialrechtliche Aspekte aufgriffen. Die beiden Stiftungsmitarbeiter Carsten Freitag (Tel.: 0228/ 97 84-550) und Heidi Maria Jülich (Tel.: 0228/ 97 84-541) beraten aber auch weiterhin telefonisch.

2007 wurden an den Beratungsdienst der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung über 900 Anfragen gerichtet, am häufigsten von Angehörigen und Freunden Betroffener, gefolgt von Fachleuten und von Betroffenen selbst. Die medizinische Rehabilitation stand im Vordergrund der Fragen, vor der stationären und ambulanten Nachsorge. Weitere Schwerpunkte waren die psychosoziale Intervention, allgemeine Informationen und die wirtschaftliche Intervention. Vergleichsweise wenige Anfragen in 2007 betrafen die berufliche Rehabilitation.

Der Ausbau des Rat- und Hilfeangebotes ist verbunden mit dem Start der Plakatkampagne 2008 „Unser Leben geht weiter. Helfen Sie mit.“ Diese Kampagne hat auch zum Ziel, auf den Beratungs- und Informationsdienst der Stiftung hinzuweisen. „Wir unterstützen bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und beraten im Bereich der Pflege und Nachsorge. Gleichzeitig werben wir Spenden ein, die benötigt werden, um unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können“, so Martin Schoser.

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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. In diesem Jahr begeht sie ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 26,2 Mio Euro aus Spendenmitteln für 543 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.

Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen/Heike Müller
Rochusstraße 24
53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-0
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: presse@hannelore-kohl-stiftung.de


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