ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

21.05.2008
Feierliche Eröffnung des Motozirkus in der St. Mauritius Therapie-Klinik

Die Motozirkus-Therapie soll die Behandlung und Therapie schädelhirnverletzter Kinder und Jugendlicher verbessern und auf den neuesten Stand der Wissenschaft bringen. Ziel ist es weiterhin, verlässliche Daten zu erhalten und Empfehlungen für die neurobiologisch orientierten motorischen Therapien auszusprechen.

Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung hat für dieses Projekt annähernd 84.000 Euro bereitgestellt.

Einweihung Motozirkus
„Der enorme Zuwachs an Wissen hat gerade in der Hirnforschung erfreulicherweise auch zu großen Fortschritten bei der Behandlung motorischer Störungen nach Hirnverletzung geführt“, so Professor Volker Hömberg, ärztl. Direktor. Die aus der Projektförderung gezogenen Studien werden zu weiteren wertvollen Ergebnissen für die Therapie der kleinen Patienten führen.

Einweihung Motozirkus in Meerbusch
„Der Lebensabschnitt hier in der Klinik ist nicht nur für die Kinder und Jugendlichen sondern auch für die Angehörigen extrem belastend,“ betont Ute-Henriette Ohoven, Präsidentin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung in ihrer Ansprache. Die Patienten benötigen - manchmal sogar lebenslange - betreuende und langzeittherapeutische und auf ihre noch vorhandenen Fähigkeiten abgestimmte Maßnahmen in Einrichtungen wie dieser hier in Meerbusch.

Das Rehabilitations- und Betreuungskonzept ist in allen Elementen und Bausteinen auf diese Zielsetzung ausgerichtet. Es bietet alle Möglichkeiten, die von einer spezialisierten Reha-Einrichtung gefordert werden, die neben einer hervorragenden Ausstattung über alle Voraussetzungen verfügt, spezielle pflegerische, therapeutische und betreuende Aufgaben zu übernehmen. Diese Förderung soll auch Überleitungsmöglichkeiten in das alltägliche Leben beinhalten.


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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. In diesem Jahr begeht sie ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 26,2 Mio Euro aus Spendenmitteln für 543 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.

Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen
Rochusstraße 24
53123 Bonn
Telefon: 0228/97845-0
Telefax: 0228/97845-55
E-Mail: info@hannelore-kohl-stiftung.de


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