Am 24. Mai 2008 trafen treffen sich Neurologen der Region Bonn/Rhein-Sieg und Sachsen zu einem neurologischen Fachsymposium. Jährlich erleiden 270.000 Menschen in Deutschland ein schweres
Schädelhirntrauma durch einen Unfall. Viele von ihnen befinden sich danach für mehr oder weniger lange Zeit im
Koma oder verbleiben im Appallischen
Syndrom, dem sog.
Wachkoma. Diese Menschen müssen von ihren Angehörigen oder in spezialisierten Pflegeheimen rund um die Uhr betreut werden. Sie werden künstlich ernährt, teilweise werden sie durch einen
Luftröhrenschnitt künstlich beatmet. Viele Betroffene leiden unter epileptischen Anfällen oder Muskelverkrampfungen.
Um sich über die Vielzahl der neurologischen und auch ethischen Fragen auszutauschen, luden Dr. Christoph Kley, Chefarzt der Abteilung
Neurologie am St. Johannes Krankenhaus, und Dr. Peter Themann, Chefarzt der sächsischen Klinik am Tharandter Wald, Ärzte aus der Region zum Fachsymposium „Das akute Schädel-Hirn-Trauma - neurologische Probleme“ eingeladen:
Dr. Kley und Dr. Themann arbeiten seit Jahren eng mit der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung zusammen. Diese setzt sich seit 25 Jahren für Betroffene und deren Angehörige ein. Im letzten Jahr konnte mit finanzieller Unterstützung der Stiftung ein Gerät zur Untersuchung von Schluckstörungen für die Abteilung Neurologie in Sieglar angeschafft werden.
Als Dank für diese Unterstützung fand nach dem Symposium ein Benefiz-Fußball-Turnier statt. Es trafen u.a. die Mannschaften des St. Johannes Krankenhauses, der Sächsischen Neurologen und der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung gegeneinander an. Die Mannschaft der Stiftung wurde verstärkt durch die Fußballgrößen Herbert Zimmermann, ehemals 1. FC Köln, und Gerd Zewe, ehemals Fortuna Düsseldorf. Für die ersten 40 Tore flossen der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung je 50 Euro zu. 2.000 Euro gingen an die Stiftung zur Unterstützung der wichtigen Arbeit für schädelhirnverletzte Menschen.
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