Bonn, 18. Juni 2008 - Die Überraschung war geglückt. Pünktlich zur Eröffnung des Haus zweites Leben überreichte Achim Ebert, Mitglied des Kuratoriums der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung, einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro. Insgesamt konnte die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung das beispielhafte Betreuungsmodell, mit dem erstmals in Deutschland die Versorgungskette für Schädelhirnverletzte bis in den Alltag der Betroffenen verlängert wird, mit 100.000 Euro unterstützen.
Seit Jahren hatte sich das ambulante Konzept mit großem Erfolg in provisorischen Räumen bewährt. Durch den beispielhaften Einsatz des Vereins zweites Leben steht nun für den Bereich Ostbayern dieses Ambulante Neurologische Nachsorgezentrum zur Verfügung. Dadurch verlängert das Bezirksklinikum Regensburg die Versorgungskette und ermöglicht eine durchgängige Betreuung über alle Phasen der neurologische
Rehabilitation.
In Regensburg wird umgesetzt, was seit 25 Jahren Hauptanliegen der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung ist: Flächendeckend eine angemessene Betreuung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems zu gewährleisten, um den schwer betroffenen Patienten den Weg in die Isolation zu ersparen und ihnen Hoffnung auf neue Lebensperspektiven zu geben.
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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. In diesem Jahr begeht sie ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 26,2 Mio Euro aus Spendenmitteln für 543 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.
Kontakt für Rückfragen:
Helga Lüngen - Tel.: 0228- 97845-30 - eMail: h.luengen@hannelore-kohl-stiftung.de
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