Bonn, 14. Juni 2008 - Anlässlich der Grundsteinlegung für den Neubau des Thusnelda-von-Saldern-Haus überreichte Professor Dr. Karl-Heinz Mauritz, Mitglied des Beirats der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung, einen Scheck in Höhe von 40.100 Euro. Damit finanziert die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung den Bereich der medizinisch-therapeutischen Leistungen.
Der Potsdamer Verein Oberlinhaus wird in Babelsberg ein neues Haus für junge Unfallopfer errichten. In dem nach der ersten Oberin benannten Thusnelda-von-Saldern-Haus sollen bis zu 60 vorrangig junge Menschen nach einem Unfall zeitweise oder lebenslang wohnen können. Dazu werde es Rehabilitationsangebote, lebenspraktisches Training sowie Hilfen bei der Eingliederung ins Berufsleben geben.
Da auch heute immer noch junge hirnverletzte Menschen mangels alternativer Angebote in geriatrische Pflegeheime eingewiesen werden und dort häufig nicht entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert werden, überzeugte das vorgelegte Konzept sofort. Seit 25 Jahren ist das Hauptanliegen der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für alle Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems flächendeckend eine angemessene und altersgerechte Betreuung zu gewährleisten. Nur so kann schwer betroffenen Patienten nachhaltig eine neue Lebensperspektive gegeben werden.
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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. In diesem Jahr begeht sie ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen
Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 26,2 Mio Euro aus Spendenmitteln für 543 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.
Kontakt für Rückfragen:
Helga Lüngen - Tel.: 0228- 97845-30 - eMail: h.luengen@hannelore-kohl-stiftung.de
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