ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

22.01.2009
Neujahrsempfang der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung

Bonn 22. Januar 2009 - Wege entstehen, indem wir Sie gemeinsam gehen - mit diesen Worten war die Einladung der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung zum diesjährigen Neujahrsempfang überschrieben. Präsidentin Dr. Ute-Henriette Ohoven begrüßte Freunde und Förderer der Stiftung aus Politik, Kultur und Wirtschaft. „Ich möchte jedem von Ihnen von Herzen danken für sein ganz persönliches Engagement für schädelhirnverletzte Menschen. Durch zahlreiche kleine und große Spenden konnten im vergangenen Jahr für 20 Hilfsprojekte rund 1 Mio. Euro bereitgestellt werden. Gemeinsam haben wir viel erreicht, aber wir dürfen nicht nachlassen. Jährlich 270.000 Unfallopfer mit ihren Familien brauchen unsere Unterstützung. Für diese Menschen ist die Arbeit unserer Stiftung unverzichtbar.“ so Ute-Henriette Ohoven in ihrer Begrüßungsrede.

Gleich vier Spendenschecks wurden überreicht:
Josef Niethen aus Rech bat anlässlich seines 60. Geburtstags anstelle von Geschenken um Spenden für die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung und übergab den stolzen Betrag von 1.000 Euro. Hanne Wünschel aus Leimersheim überbrachte 1.200 Euro: die Erlöse eines Adventskonzertes der Kirchengemeinde St. Cäcilia und des Chores Voice Generation. Auch die Mittelstandsvereinigung der CDU Bad Neuenahr-Ahrweiler engagiert sich seit vielen Jahren für die Stiftung. Ihr Vorsitzender Elmar Lersch übergab 1.500 Euro aus Spendensammlungen während der Neujahrsempfänge 2008 und 2009. Auch der ZNS-Förderverein Langenfeld ist seit 21 Jahren an der Seite der Stiftung. Wolfgang Schapper, 1. Vorsitzender, überreichte eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Das jährliche Sommerfest wird traditionell in den Dienst schädelhirnverletzter Menschen gestellt.

Dr. Joachim Breuer, Vorsitzender des Vorstands der Hannelore Kohl Stiftung, verknüpfte seine positive Bilanz des vergangenen Jahres mit einem Ausblick in die Zukunft: „Wir sind gut und wollen besser werden. Die Stiftungsarbeit steht angesichts der weltweiten wirtschaftlichen Schwierigkeiten vor beträchtlichen Herausforderungen. Wir werden mit der Qualität unserer Arbeit dafür werben, dass unsere Spender auch in diesen schwierigen Zeiten an unserer Seite bleiben und unsere Arbeit so tatkräftig unterstützen wie die Gäste des heutigen Tages.“


Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 27 Mio Euro aus Spendenmitteln für 563 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.


Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen/Heike Müller
Rochusstraße 24
53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-70
Telefax: 02 28/9 78 45-55
eMail: presse@hannelore-kohl-stiftung.de


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