Vom 3. bis 5. April 2009 veranstaltet die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der BARMER Pflegekasse in Hennef ein dreitägiges Seminar zur Anleitung und Unterstützung von pflegenden Angehörigen schädelhirnverletzter Menschen. Veranstaltungsort ist die DGUV-Akademie, Zum Steimelsberg 7, 53773 Hennef.
Zwei Drittel aller Pflegebedürftigen (insgesamt 1,44 Mio.) werden in Deutschland zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt. Mehr als eine Million Frauen und Männer meistern diese Aufgabe Tag für Tag. Sie kümmern sich um ihre Familienangehörigen und die meisten muten sich dabei mehr zu, als sie sollten. Das Wochenend-Seminar soll hier Unterstützung bieten.
Das Seminar richtet sich an alle, die einen Angehörigen pflegen oder betreuen oder die sich noch in der Entscheidungsphase befinden, ob sie die Pflege zu Hause übernehmen können. Der Erfahrungsaustausch mit Anderen hat dabei einen hohen Stellenwert.
Angeboten werden u.a. Workshops zur Beantragung des persönlichen Budgets, zum Kanülenmanagement, zur Therapie von
Spastiken, zur ersten Hilfe bei epileptischen Anfällen, zum Umgang mit Krisensituationen, aber auch Spaziergänge, Sport und Entspannung sowie eine gemeinsame Stadtrundfahrt. Von Freitag bis Sonntag haben sie die Möglichkeit, einmal dem anstrengenden Alltag zu entkommen und neue Kräfte zu sammeln. Dank großzügiger Unterstützung betragen die Kosten für die Teilnehmer nur 95 Euro für Vollpension und Unterbringung im Einzelzimmer.
Zur Eröffnungsveranstaltung sind Pressevertreter herzlich eingeladen:
Datum: 3. April 2009
Uhrzeit: 11.00 Uhr Eröffnungsveranstaltung
Ort: DGUV-Akademie, Zum Steimelsberg 7, 53773 Hennef
Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen
Rochusstraße 24, 53123 Bonn
Telefon: 0228-9784530 Telefax: 0228-9784555
eMail: h.luengen@hannelore-kohl-stiftung.de
Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen
Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 27 Mio Euro aus Spendenmitteln für 563 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.
Spendenkonto 3000 3800 - Sparkasse KölnBonn - BLZ 370 501 98
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