Horst Eckel spielt solange er noch laufen kann
Die kleine Rheingemeinde Leimersheim fiebert in diesen Tagen einem außergewöhnlichen Ereignis entgegen: Die Lotto-Elf Rheinland-Pfalz mit ehemaligen Welt-, Europa- und Deutschen Meistern kommt! Am 10. Juli 2009 wird auf der Platzanlage des FC Leimersheim ein Benefizspiel der Lotto-Elf gegen eine Ü40-Kreisauswahl zugunsten der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung stattfinden.
Hans Weber stellte neben den Aufstellungen der beiden Mannschaften auch das Programm des Sportevents vor, das zunächst am Nachmittag mit einem Schnuppertraining mit Wolfgang Kleff für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren beginnt und im Benefizspiel um 19 Uhr gipfelt. Ein besonderer Leckerbissen für echte Fußballfans wird der Exklusivverkauf der neuen Trikot-Kollektion des 1. FC Kaiserslautern sein. Für die musikalische Unterhaltung werden der Musikverein, der Chor Voice Generation und die Spreisel-Band sorgen. Die Scheckübergabe erfolgt im Anschluss an das Fußballspiel.
Beim Pressegespräch im Vereinsheim des FC Leimersheim konnte der Initiator und Mitorganisator Hans Weber neben der Presse auch den Koordinator der Lotto-Elf Hermann Josef Ganser, den Spielführer Horst Eckel, Helga Lüngen, ZNS - Stiftung und den Ortsbürgermeister Matthias Schardt sowie den Vorsitzenden des austragenden Fußballclubs Leimersheim Norbert Stocker begrüßen.
Hermann Josef Ganser berichtete über die Geschichte der Lotto-Elf, die bereits vor zehn Jahren entstand, und jetzt in Leimersheim ihr 98. Spiel für einen guten Zweck bestreitet. Er lobte dabei die Spieler, allesamt ehemalige Fußballgrößen, die in ihrer aktiven Fußballerlaufbahn Welt-, Europa- und Deutsche Meister waren und heute für ein Spiel, für das sie kein Honorar erhalten, bis zu 400 Kilometer zurücklegen. Dieses Engagement bedürfe in der heutigen Zeit der Anerkennung. Als Beispiel erwähnte er Wolfgang Overath, der in seiner achtjährigen Zugehörigkeit zur Lotto-Elf lediglich bei zwei Spielen fehlte oder den Weltmeister von 1954, Horst Eckel, der trotz seines Alters kaum ein Spiel verpasste. Dies zeige den hohen Stellenwert, den es für die Spieler der Lotto-Elf hat, mit ihrer Unterstützung den Menschen zu helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Er bedankte sich aber auch bei den Initiatoren, dem Ehepaar Weber, und dem austragenden FC Leimersheim für seine Bereitschaft, ein Spiel gegen die Lotto-Elf durchzuführen.
Horst Eckel verdeutlichte in seiner herzlichen Pfälzer Art, warum es für ihn und seine Mannschaftskameraden so wichtig ist, immer wieder die Fußballschuhe zu schnüren. Es sei nicht nur der Spaß am Fußball, sondern die Freude, Menschen helfen zu können. Deshalb ist er immer bemüht, bei den Spielen solange es irgendwie geht, wenigstens aufzulaufen und einige Zeit mitzuspielen: „Solange ich noch einigermaßen laufen kann, werde ich spielen.“
Helga Lüngen dankte der Lotto-Elf mit den Worten: „Ich sage Danke an Sie und Ihre Mannschaftskameraden und freue mich sehr, dass es Menschen wie Sie gibt.“ Nach einem kurzen Überblick über die Zielsetzungen und Aufgaben der Stiftung, die sich sowohl die Förderung der Rehabilitationsmaßnahmen für schädelhirnverletzte Menschen wie auch die Prävention auf die Fahnen geschrieben hat, betonte Helga Lüngen die ausschließliche Finanzierung der Projekte durch Spenden. Der Erlös des Benefizspieles in Leimersheim werde speziell für junge Hirnverletzte verwendet werden. Der Schwerpunkt sei dabei, diesen jungen Menschen eine Rehabilitationsmaßnahme zu ermöglichen, die ihnen neue Chancen für die Zukunft eröffnen solle. Auch betonte sie den Bezug zu Leimersheim, durch den bereits 20 Jahre dauernden Kontakt zum Ehepaar Weber. Dieser besteht durch deren eigene Betroffenheit seit einem Unfall ihres Sohnes, der sich seither im
Wachkoma befindet und maschinell beatmet werden muss. Dieses Ereignis führte auch zur Initiierung der Fachzeitschrift „not“ durch die beiden Journalisten. Die Zeitschrift informiert speziell zum Thema Hirnverletzung und Schlaganfall.
Norbert Stocker betonte, dass man von Seiten des FC Leimersheim alles tun werde, damit die Veranstaltung ein Erfolg werde. Ortsbürgermeister Schardt bekräftigte die Freude der Gemeinde auf das Spiel, das sicherlich zum Höhepunkt des diesjährigen Veranstaltungskalenders gehöre.
Zum Abschluss stellte Hans Weber neben den Aufstellungen der beiden Mannschaften noch das Programm des Sportevents vor, das zunächst am Nachmittag mit einem Schnuppertraining mit Wolfgang Kleff für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren beginnt und im Benefizspiel um 19 Uhr gipfelt. Ein besonderer Leckerbissen für echte Fußballfans wird der Exklusivverkauf der neuen Trikot-Kollektion des 1. FC Kaiserslautern sein. Für die musikalische Unterhaltung werden der Musikverein, der Chor Voice Generation und die Spreisel-Band sorgen. Die Scheckübergabe erfolgt im Anschluss an das Fußballspiel.
Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wur-de 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen
Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 27 Mio Euro aus Spendenmitteln für 563 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.
Spendenkonto 3000 3800 - Sparkasse KölnBonn - BLZ 370 501 98
Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen
Rochusstraße 24
53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-0
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: presse@hannelore-kohl-stiftung.de
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