ZNS-Präsidentin mahnt, Irritationen in den Gremien dürfen nicht zu Lasten notleidender Menschen gehen
Bonn, 2. Juli 2009 - „Ich bedaure zutiefst, dass der Austritt von Herrn Dr. Kohl den Blick von der wichtigen Arbeit der Stiftung ablenkt“, so ZNS-Präsidentin Ute-Henriette Ohoven. „Wir müssen klar trennen zwischen dem von Dr. Kohl angesprochenen Interessenausgleich innerhalb der Gremien der Stiftung und ihrer wichtigen und erfolgreichen Sacharbeit. Die operative Arbeit der Stiftung, ihre Mittelverwendung und das Engagement ihrer Mitarbeiter sind über jede Kritik erhaben. Die renommiertesten Mediziner halten unsere Arbeit für unverzichtbar und wir sind stolz darauf, dass uns unabhängige Wirtschaftsprüfer regelmäßig eine vorbildliche, tadellose Buchführung und Mittelverwendung attestieren.“ Es wäre unverantwortlich, würden die schädelhirnverletzten Menschen nun zu „Kollateralschäden einer Meinungsverschiedenheit.“ Die Gremien der Stiftung werden in Kürze tagen und die Konsequenzen aus dem Austritt des Altkanzlers beraten. „Wir werden eine zukunftssichere Lösung finden“, ist die Präsidentin zuversichtlich.
Erfreut zeigt sich Ohoven „über die zahlreichen positiven Reaktionen unserer vielen Unterstützer und Spender, die uns gerade in diesen Tagen ermutigen, unseren Kurs unbedingt weiter zu verfolgen und das Vermächtnis von Hannelore Kohl so zu pflegen, wie wir es seit vielen Jahren erfolgreich tun.“
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Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wur-de 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen
Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 27 Mio Euro aus Spendenmitteln für 563 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland wei-tergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.
Spendenkonto 3000 3800 - Sparkasse KölnBonn - BLZ 370 501 98
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