ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

26.01.2012
Neujahrsempfang der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung

Bonn, 26. Januar 2012 - Dr. Johannes Vöcking, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung, und Helga Lüngen, Geschäftsführerin, begrüßten rund 100 Freunde und Förderer aus Politik, Kultur, Wirtschaft und der Selbsthilfeverbände zum traditionellen Neujahrsempfang.

Die Stiftung blickt auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück: Annähernd 2 Millionen Euro erhielt sie 2011 an Spenden. Darunter mehr als eine halbe Million Euro von Menschen, die der Stiftung ihre Lebensersparnisse in Form von Erbschaften und Vermächtnissen anvertraut haben. „Deutschlandweit konnten damit 20 Hilfeprojekte gefördert werden“, so Dr. Johannes Vöcking, „Von der Unterstützung bei der Anschaffung behindertengerechter Fahrzeuge, der Finanzierung von Therapiegeräten zur Verbesserung der Mobilität bis hin zu einem integrativen Theaterprojekt, bei dem Betroffene und Nichtbetroffene gemeinsam ein Theaterstück bis zur Aufführung bringen.“

Helga Lüngen dankte allen Freunden und Förderern der Stiftung und bat sie, in ihrem Engagement für schädelhirnverletzte Menschen auch in der Zukunft nicht nachzulassen. Bürgermeister Helmut Joisten unterstrich die Bedeutung der Stiftung, die seit 29 Jahren fest zum Netzwerk der bundesweit tätigen und in Bonn ansässigen Hilfsorganisationen gehöre. Für Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand ist es selbstverständliche Verpflichtung, der von Duisdorf aus agierenden Stiftung mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern für das Engagement zu danken.

Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung versteht sich als Stimme der schädelhirnverletzten Menschen in Deutschland. 270.000 Personen erleiden in jedem Jahr dieses Schicksal, die Hälfte von ihnen sind junge Menschen unter 25 Jahren. Wie wichtig individuelle Hilfe und Unterstützung für Unfallopfer und Angehörige sind, zeigt der auch in 2011 weiter gestiegene Hilfebedarf. Die Stiftung verstärkte deshalb den Beratungsdienst um eine Neuropsychologin und erweiterte das Seminarangebot für Betroffene und Angehörige.

Für die finanzielle Unterstützung dankte die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung Wolfgang Schapper, Vorsitzender des ZNS-Förderkreis Langenfeld, der einen Scheck über 7.500 Euro übergab, und Josef Niethen, MIT Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er überreichte einen Scheck in Höhe von 1.200 Euro. Wilfried Thünker, Büroservice DER THÜNKER, unterstützte die Stiftung im Rahmen des ersten gemeinnützigen Marktplatzes „Gute Geschäfte“ im Museum Koenig in Bonn mit einer Sachspende im Wert von rd. 1.000 Euro.

Kontakt für Rückfragen:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Heike Müller
Rochusstraße 24, 53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-0
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: presse@hannelore-kohl-stiftung.de


Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 28,4 Mio Euro aus Spendenmitteln für 614 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.

Spendenkonto 3000 3800 - Sparkasse KölnBonn - BLZ 370 501 98


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