ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

21.03.2012
Erster Frühlingsempfang der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder begrüßte geladene Gäste in Berlin / Schulwettbewerb zum Thema Verkehrssicherheit gestartet

Berlin/Bonn 21. März 2012. Jedes Jahr verunglücken in Deutschland über 25.000 Schüler auf ihrem Weg zur Schule. Bei Fahrradunfällen ohne Helm drohen den Unfallopfern Schädelhirnverletzungen. Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung hat deshalb auch in diesem Jahr mit Partnern in Nordrhein-Westfalen und Berlin den Schulwettbewerb „Go Ahead“ für mehr Verkehrssicherheit gestartet, der für das Helmtragen wirbt.
Die Präsidentin der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung, Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, thematisierte die erfolgreiche Kampagne in ihrer Begrüßungsrede anlässlich des Frühlingsempfanges der Stiftung am vergangenen Dienstag, den 20. März in Berlin. Die Präsidentin freute sich, rund hundert geladene Unterstützer und Freunde der Stiftung aus dem gesamten Bundesgebiet erstmalig zu einem Frühlingsempfang der Stiftung begrüßen zu können. Sie dankte allen für ihr wichtiges Engagement, den Menschen mit Schädelhirnverletzungen eine öffentliche Stimme zu geben. Gleichzeitig lud Schröder die Gäste dazu ein, sich in der begleitenden Ausstellung ein Bild davon zu machen, wie junge Menschen sich im Schulwettbewerb des Vorjahres mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Helmtragen kann Leben retten. Diese eindrucksvolle Botschaft vermittelten die Fahrradhelme in der Ausstellung, die ihre Träger bei realen Unfällen als Retter vor dramatischen Verletzungen geschützt hatten. Musikalisch begleitet wurde das Frühlingsfest von der international bekannten Sopranistin Eva Lind, die sich als Botschafterin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung besonders für musiktherapeutische Projekte engagiert.
„Mit dem Schulwettbewerb „Go Ahead“ setzt sich die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung gemeinsam mit ihren Partnern Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und Unfallkasse Berlin für mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg ein.“ erläutert Dr. Joachim Breuer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Unter dem Motto „I like - Sicher zur Schule gefällt mir“ werden Lehrer aller Schulformen der Sekundarstufen I und II aufgerufen, sich gemeinsam mit ihren Schülern mit dem Thema Verkehrssicherheit kreativ auseinander zu setzen - auch über das Helmtragen beim Radfahren. Für die besten Beiträge sind Preisgelder ausgeschrieben.

Gesucht werden Videoclips, Fotostorys, Songtexte/Songs sowie Kurzgeschichten. Der Wettbewerb richtet sich an Lehrkräfte und ihre Schülergruppen der Sekundarstufen, Förderschulen und Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen und Berlin. Fachspezifische Informationen und Unterrichtshilfen werden kostenfrei auf der Website angeboten. Insbesondere die Fachlehrer der Bereiche Deutsch, Kunst oder Musik, Klassenlehrer und Referendare sowie die Leiter von Foto- und Video-AGs sind zur Teilnahme eingeladen. Die Unterlagen ermöglichen eine lehrplankompatible und einfache Umsetzung der Teilnahme im Schulalltag. Einsendeschluss ist der 4. Juli 2012. Weitere Informationen und Material für den Unterricht erhalten Interessierte unter www.go-ahead-wettbewerb.de, per E-Mail info@go-ahead-wettbewerb.de oder telefonisch unter (0221) 258 21 77.

Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bis heute konnten rund 28 Mio. Euro aus Spendenmitteln für über 600 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden rund 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der medizinischen Fortschritte kann vielen von ihnen geholfen werden.

Pressekontakt:
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Helga Lüngen, Geschäftsführerin
Rochusstraße 24, 53123 Bonn
Telefon: 02 28/9 78 45-0
Telefax: 02 28/9 78 45-55
E-Mail: presse@hannelore-kohl-stiftung.de
Web: www.hannelore-kohl-stiftung.de


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