Aufbau einer Gastro-Werkstatt in einer Integrativen Arbeits- und Lebensgemeinschaft für Menschen mit SHT
Eingliederungshilfen
Diakonische Hausgemeinschaften e.V.
69126 Heidelberg
2005009 / € 50.000,00
Da Hirnverletzungen zu schweren zentralen Verletzungen der Persönlichkeit führen, können die Personen im Zustand nach
Schädelhirntrauma (SHT) in der Regel nicht in ihr bisheriges Arbeits- und Privatleben zurückkehren. Die Wiedereingliederung ins familiäre, schulische oder berufliche Umfeld scheitert oft an verbleibenden, lang anhaltenden oder andauernden Funktionsbeeinträchtigungen. Ihnen soll trotz ihrer Beeinträchtigungen durch dieses Projekt ein weitestgehend selbständiges und autonomes Leben ermöglicht werden. Innerhalb des integrativen Wohnprojektes wird ein „Kulturcafe“ und ein öffentlicher Mittagstisch eröffnet werden. Für Menschen im Zustand nach SHT soll im dazugehörigen Küchenbereich eine Gastro-Werkstatt für die berufliche
Rehabilitation und Integration aufgebaut werden, die speziell für diese Zielgruppe konzipiert wird und der Tagesstrukturierung, der beruflichen Rehabilitation und der sozialen Integration von Menschen mit erworbenen Hirnverletzungen dienen soll.
Die Gastro-Werkstatt wird unter der Leitung eines Kochs und Ergotherapeuten, der auf diesem Arbeitsgebiet bereits jahrelange Erfahrungen gesammelt hat und ein Projekt in dieser Art bereits maßgeblich mit aufgebaut hat, geführt werden.
Das Leistungsprogramm des integrativen Wohnprojektes umfasst die Begleitung im gesamten Tagesablauf und ist darauf angelegt, sowohl Ansätze einer beruflichen Rehabilitation in der Gastro-Werkstatt zu entwickeln und zu fördern als auch tagesstrukturierende Maßnahmen für Menschen ohne Perspektiven bezüglich der beruflichen Wiedereingliederung bereitzustellen.