Unter dieser Rubrik geben wir Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen niederzuschreiben, um anderen Menschen Mut und Hoffnung zu machen, die in gleicher oder ähnlicher Situation sind. Falls auch Sie anderen Menschen „Ihre Geschichte erzählen“ möchten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter
info@hannelore-kohl-stiftung.de.
Lothar und Jutta Beiersdorf
Die Familie Beiersdorf berichtet von Ihren Erfahrungen nach dem Verkehrsunfall Ihrer Tochter Silvia. Sie erlitt dabei schwerste Hirnverletzungen und ist noch heute rund um die Uhr hilfebedürftig.
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Danielle Klatt
In diesem Erfahrungsbericht geht es um Sebastian Klatt, der auf Grund einer fehlgeschlagenen Blinddarmoperation und deren Folgen (Sauerstoffmangel im Gehirn) nun schwerstbehindert ist.
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Anne-Kathrin Gentz
Meinen Weg zur Arbeit legte ich „Knall auf Fall“ (kam mit meinem Auto unter einen Schwertransporter) nicht mehr als Krankenschwester, sondern als „kranke Schwester“ zurück.
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Thomas Kupferschläger
Ich werde langsam geboren, werden Menschen, die mitten in ihrem Leben z.B. durch einen Unfall wieder bei Null anfangen und alles schon einmal gelerntes wieder neu Lernen müssen. Ich und ich denke auch die meisten anderen machen das dann intensiver, schneller und besser als früher, aber auch so einfache Tätigkeiten, wie das Schlucken müssen erst mal wieder gelernt sein. Was für den einzelnen schon eine Höchstleistung bedeuteten kann.
Dabei gilt für mich mehr denn je:
"So intensiv zu leben wie nur möglich, liegt nicht dort im Endeffekt das Ziel unserer Anstrengung"(Celestine Freinet)
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C. Meyer
Im April 1975 wurde die Schnelligkeit meines Mokicks beim Anfahren an einer Ampel von einem entgegenkommenden, links abbiegenden Auto unterschätzt. Ich war damals 18 Jahre und ging in die 12. Klasse eines Gymnasiums. Bei dem Zusammenstoß mit dem Auto flog ich vom Moped und landete mit dem Kopf an der Seite des Autos oder auf dem dahinterliegenden Asphalt.
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Elisabeth Adelmann
Ich bin als Nesthäkchen von 4 Kindern in Niedersachsen groß geworden.
Nach einer schönen Kindheit ohne jegliche Krankheiten oder anderen schlechten Erfahrungen, habe ich mich nach meinem Abitur entschieden Wirtschaftspsychologie zu studieren. Nach Studienabschluss habe ich schnell einen Einstieg in das Berufsleben gefunden. Sechs Monate vor meinem Unfall bin ich aufgrund eines Jobangebotes nach Düsseldorf gezogen. Wenige Wochen vor meinem Unfall habe ich meinen Freund kennengelernt und mit ihm ein sehr schöne und intensive Zeit erlebt.
Am 27.8.2011 mussten wir jedoch eine schmerzhafte Erfahrung machen.
Nach starkem Regenfall sind wir auf der A2 in einen Unfall verwickelt worden. Wir beide waren schwer verletzt und unser Leben sollte sich nach diesen Minuten verändern.
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