(auch motorische Führung o. kinästhetisch propriozeptive Wahrnehmung)
Es wird davon ausgegangen, daß durch konsequente und systematische Reizzufuhr, die anfangs auch rein passiv sein kann, neue Funktionskreise im Gehirn aufgebaut werden. Der Patient wird hierdurch in die Lage versetzt, aktiv die geplanten Bewegungen auszuführen.
basale Aktivierung
Didaktisch motorischer Ansatz zur Förderung Schwerstbehinderter unter Berücksichtigung der verschiedenen Wahrnehmungsmöglichkeiten, welche in Ergänzung der ,basalen Stimulation' über das Entwicklungsalter des 6. Lebensmonats hinausführt.
basale Stimulation
Methode, um bei Schwerstbehinderten Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeiten anzubahnen, überwiegend durch Einsatz verschiedener Sinnesreize.
Beatmungsgerät
(auch Ventilator)
Gerät zur künstlichen Beatmung eines Patienten. Das Beatmungsgerät führt dem Patienten über den Beatmungsschlauch mit Sauerstoff angereicherte und befeuchtete Luft zu, falls die Eigenatmung des Patienten nicht ausreicht oder in der augenblicklichen Krankheitssituation nicht erwünscht ist.
Blasenkatheter
Ableitung des Urins durch die Harnröhre
Bobath-Therapie
Krankengymnastische Methode zur Behandlung cerebraler Bewegungsstörungen und halbseitiger Lähmungen von dem Neurophysiologen Karl Bobath und seiner Ehefrau, der Krankengymnastin Berta Bobath entwickelt. Zu den Behandlungsprinzipien gehört die Hemmung pathologischer Reflexe sowie der Aufbau eines normalen Haltungstonus und die Bahnung fundamentaler Bewegungsabläufe.