ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystem

Erläuterungen von Fachbegriffen


A|B|C|D|E|F|G|H|I|K|L|M|N|O|P|R|S|T|U|V|W|Z
Kapillar
Haarfein, kleinste Blutgefäße (Haargefäße) betreffend.

Katamnese
Die Katamnese ist ein Bericht, den ein Arzt oder Therapeut nach einer Behandlung erstellt, z. B. nach Entlassung des Patienten aus einem Krankenhaus oder aus der Rehabilitationsklinik. Sie dient dazu, den Behandlungserfolg zu überprüfen und zu dokumentieren.

Katheter
Allgemeine Bezeichnung für biegsamen Plastikschlauch.

Kernspintomographie
(MRT, MRI)

Bei dieser Methode werden keine Röntgenstrahlen benutzt. Gemessen wird die Ablenkung eines Magnetfeldes durch die verschiedene Dichte der Hirnzellen. Die Darstellung erfolgt dann ebenfalls mit Hilfe eines Computers.
Bei beiden Methoden können ohne stärkere Belastungen des Patienten Veränderungen der Hirnzellen, z.B. nach unfallbedingter Hirnquetschung, Hirnblutungen, aber auch Aufstau des Nervenwassers sicher und risikolos nachgewiesen werden.

Kinästhesie
Bewegungsgefühl, Wahrnehmung von Stellung, Bewegung, Gewicht und Widerstand der einzelnen Körperteile wie Rumpf oder Extremitäten.

Kleinhirn
Der in der hinteren Schädelgruppe unterhalb der Hinterhauptlappen des Großhirns gelegene Teil des Gehirns. Mitwirkung bei der Aufrechterhaltung des normalen Tonus der Skelettmuskulatur und des Körpergleichgewichtes, Regulierung und Koordinierung der Bewegungsabläufe.

Klonus
1. Schüttelkrampf mit schnellen, ruckartigen Muskelkontraktionen, krampfartiges Zucken.
2. Durch plötzliche Dehnung auslösbare, längere Zeit anhaltende, rhythmische Muskelkontraktionen.

kognitiv
Grundfunktion der bewußten Hirnleistung wie Konzentration, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Gedächtnis, Orientierung und Denkfähigkeit.

Kognitivtraining
Schulung der sinnlichen Wahrnehmung, das Erkennen betreffend.

Koma
Tiefer Schlaf (griech.), länger dauernde tiefe Bewußtlosigkeit, die durch starke äußere Reize nicht unterbrochen werden kann.

kombinierte/integrative Konzepte
Es wird davon ausgegangen, daß zur Therapie der eingetretenen Hirnfunktionsstörung nicht isolierte Ansätze, sondern kombinierte Therapiemethoden, welche sich auf die besondere Situation des einzelnen Patienten beziehen, angewandt werden, wobei die Reizzufuhr über alle Sinnesqualitäten möglichst gleichzeitig erfolgt.

Kontinenzfähigkeit
Fähigkeit, Urin- und Stuhlabgang zu steuern.

Kontraktur
Versteifung eines Gelenkes durch Narbenbildung oder Bewegungseinschränkung eines Gelenkes, die bis zur völligen Versteifung führen kann.

kortikal
Von der Gehirnrinde ausgehend; in Richtung der Gehirnrinde gehend.

kranialwärts
(scheitelwärts)

Dem Schädel zu gelegen.

Krankengymnastik
Siehe Physiotherapie.




"Das schwere Schädelhirntrauma" Ein Ratgeber für Angehörige

Mirco. 7 Jahre. Schädelhirntrauma.

Die Gründerin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung

Hannelore Kohl
Forum 1 2013
Transparenzpreis 2010
Im Rahmen des


wird die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für ihre qualitativ hochwertige Berichterstattung ausgezeichnet.

© 2013 ZNS - Hannelore Kohl Stiftung | Datenschutz | Impressum | info@hannelore-kohl-stiftung.de