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Die Nachbarn erzählen, dass das Ehepaar B. einen friedlichen Lebensabend hatte. Nach dem Mauerfall zogen sie in das hessische Weserbergland und lebten dort gemeinsam mit ihren Haustieren in einem großen Haus. Finanzielle Sorgen hatten sie nicht. Die kinderlose Ehe währte über 50 Jahre. Beizeiten beschäftigten sich die beiden mit einem wichtigen Thema: dem eigenen Testament. Sie wollten zu Lebzeiten ihren letzten Willen festhalten. Es gab Haustiere, die zu versorgen waren. Wünsche zur Grabgestaltung und zur Grabpflege wurden schriftlich festgelegt.
Sie wollten nicht gehen, ohne Wertvolles und Gutes zu hinterlassen. Es war dem Ehepaar wichtig, dass nach ihrem Tode die Erinnerung an sie nicht verblassen würde. Sie wollten Spuren hinterlassen. Deshalb richteten sie ihr Augenmerk auf das Weiterleben und setzten die ZNS Hannelore Kohl Stiftung als Alleinerbin ein.
Als wir im Februar erfuhren, dass beide innerhalb weniger Tage verstorben waren, wussten wir nichts über das Ehepaar. Es war zu spät, um den beiden unseren Dank auszusprechen. Unbekannte Menschen schenkten uns ihr Vertrauen. Vertrauen, dass wir ihren letzten Willen in ihrem Sinne erfüllen. Vertrauen, dass wir ihr Gedenken in Ehren halten. Vertrauen, dass wir mit ihrem Geld verantwortungsvoll und gewissenhaft wirtschaften.
Dem Ehepaar B. und vielen anderen gebührt unser besonderer Dank. Durch eine Testamentsspende bleiben sie nicht nur in Erinnerung, sondern sie richteten ihr Augenmerk auf das Weiterleben. Denn durch die Forschungsförderung der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung konnten die Überlebens- und Heilungschancen sowie die
Rehabilitation für viele Unfallopfer mit Schäden des Zentralen Nervensystems verbessert werden. 270.000 Menschen in Deutschland erleiden jedes Jahr eine
Schädelhirnverletzung - bei einem Unfall im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, im Haushalt oder bei Spiel und Sport. Knapp die Hälfte der Unfallopfer ist unter 25 Jahren. 35.000 Kinder sind jünger als 5 Jahre. Dank des Einsatzes der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung finden viele von ihnen heute wieder den Weg ins Leben zurück.
Hinterlassen auch Sie Spuren!
Ein Testament ist ein sensibles Thema, deshalb führen wir selbst keine Beratungen durch. Wir nennen Ihnen aber gern einen Fachanwalt für Erbrecht in Ihrer Nähe, der Ihnen Ihre Fragen zu juristischen und erbrechtlichen Aspekten beantwortet. Gern senden wir Ihnen auch unsere „Informationen über das Vererben“.
Ihrer Fragen beantwortet gern
Nicola Jung
Tel.: 0228/9784540
n.jung@hannelore-kohl-stiftung.de