Spenderinformation
Sekunden, die alles verändern
Vor zwei Jahren war Melanie Sonntag* noch ein lebensfroher Teenager. Bis ein schwerer Unfall all ihre Hoffnungen zerstörte. Melanie kam mit schweren Schädelhirnverletzungen ins Krankenhaus. Seither liegt sie im
Wachkoma. Für Katrin Sonntag* und ihren Mann stand fest: „Wir geben unsere Tochter nicht in ein Heim. Sie soll bei uns bleiben, sie gehört zu uns!“ Seither dreht sich das Leben der Familie um Melanie: 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche, 52 Wochen im Jahr.
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"Die Ärzte wollten schon die Apparate abschalten."
Ein tragischer Unfall, ein Wimpernschlag unachtsam ... und nichts ist, wie es einmal war. So musste es auch Stefan Tiefenbacher erleben.
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Erika Walther, Christina Zwerenz, Fabian Hermann, die Mutter von Martinho, Kirsten Sommer oder Susanne Weinberg*: Sie alle suchten im vergangenem Jahr Trost und Hilfe am Beratungs- und Sorgentelefon der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung. Sie alle - Betroffene oder Angehörige von schädelhirnverletzten Menschen - brauchen eine Schulter zum Anlehnen.
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Fabian Hermann* ist 27, als er mit dem Auto verunglückt. Fast eine Stunde dauert es, bis der junge Mann aus dem Auto befreit und mit schweren Schädelhirnverletzungen ins Krankenhaus gebracht wird. Trotz guter Therapie - sein Zustand verbessert sich auch in der Reha nicht wesentlich. Die Ärzte zucken mit den Schultern.
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Es ist der 13. Mai 2008, als sich das Leben der kleinen Familie von Grund auf verändert. „Mein Mann verunglückte mit seinem Motorrad. Er flog aus der Kurve und wurde gegen eine Leitplanke geschleudert“, berichtet Susanne Senge, erschüttert in der Erinnerung an diesen furchtbaren Tag. Die Diagnose war ein Schock: Das Stammhirn des 46-Jährigen war schwer verletzt - trotz Helm.
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„Mami, das ist nicht cool!“
... murrt der 6-jährige Martinho. Doch die Mutter setzt sich durch: „Du ziehst deinen Fahrradhelm auf - sonst bleibst du zu Hause.“ Was die Mutter nicht weiß: Ihr Junge nimmt an der nächsten Ecke den „uncoolen“ Helm wieder ab. Dann saust er los, der Wind fährt durch seine dunklen Locken. Martinho sieht den LKW nicht ...
Martinho wird in das Klinikum Oldenburg gebracht. Die Ärzte stellen ein schweres
Schädelhirntrauma und innere Verletzungen fest. Martinhos Mutter ist geschockt - vor allem als die Ärzte ihr sagen: „Ein Helm hätte seinen Kopf geschützt.“
Jedes Jahr erleiden 23.000 Radfahrer bei Unfällen schwere Kopfverletzungen. 20.000 haben keinen Helm getragen - so wie der kleine Martinho.
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Nur wenige Sekunden, in denen niemand aufgepasst hat, entscheiden Jahr für Jahr über das weitere Leben von 270.000 Menschen, die schwere Kopfverletzungen erleiden. Seit über 25 Jahren ist die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für die Betroffenen und deren Angehörige da - mit Erfolg.
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Eine Sekunde nicht aufgepasst - und schon ist es passiert. Bei einem Autounfall wird Rolf Sommer schwer verletzt. „Schädelhirntrauma“ lautet die niederschmetternde Diagnose. Seine Frau, im fünften Monat schwanger, steht unter Schock. Sie ist ratlos und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sie wendet sich an die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung.
Eine Schulter zum Anlehnen
Dort klingelt das Sorgentelefon: „Hallo Herr Freitag. Ich wollte nur hören, wie es Ihnen geht.“ Carsten Freitag von der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung weiß, dass er sich jetzt Zeit nehmen muss.
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Sankt Martin 2007 in einem kleinen Ort bei Münster: Mirco hat sich so sehr auf den Martins- Umzug gefreut und eifrig eine bunte Laterne gebastelt. Er steht am Straßenrand und da passiert es: Ein Auto rast in die Menge und trifft Mirco. Mit Blaulicht und Sirene kommt der schwerverletzte 7-Jährige ins Klinikum Münster.
Mirco überlebt den furchtbaren Unfall und dennoch haben die Ärzte keine guten Nachrichten für die verzweifelten Eltern: „Ihr Sohn ist am Kopf schwer verletzt. Er ist halbseitig gelähmt und leidet an
Aphasie.“ Der Schock sitzt tief: Gelähmt.
Aphasie ... Um Himmels willen - was ist Aphasie?
Jedes Jahr erleiden 3.000 Kinder eine Aphasie. Doch die Dunkelziffer ist hoch. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dass die Krankheit erkannt wird, Kinder die beste Therapie bekommen und zur Schule gehen können.
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