Dr. Kristina Schröder

Seit Dezember 2011 ist Dr. Kristina Schröder Präsidentin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung. Sie trat die Nachfolge von Dr. med. h. c. Hannelore Kohl und Dr. h.c. (BR) Ute-Henriette Ohoven an.     

Kristina Schröder studierte in Mainz Soziologie, Politikwissenschaften, Philosophie sowie Geschichte und schloss 2002 ihr Studium als Diplom-Soziologin ab. 2009 promovierte sie zum Dr. phil. am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz. Von 2002 bis 2017 war sie Abgeordnete für die Stadt Wiesbaden im Deutschen Bundestag und von 2009 bis 2013 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dr. Kristina Schröder ist verheiratet und hat zwei Töchter.     

Kristina Schröder betrachtet die Versorgung schädelhirnverletzter Menschen und ihrer Familien als wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie ist überzeugt, dass es bei aller Qualität unserer sozialen Absicherung bei schädelhirnverletzten Menschen einen wichtigen, weitergehenden Hilfebedarf gibt. Diesen zu decken und zu sichern, sieht Schröder als eine wesentliche Aufgabe der Stiftung. "Dass Menschen mit Schädelhirnverletzungen heute in der Öffentlichkeit eine Stimme haben, ist das Verdienst der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung. Dieses Anliegen zu unterstützen, ist mir eine Ehre und besondere Freude," sagte sie anlässlich ihrer Ernennung zur Präsidentin.