EUTB ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Eine für alle

Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen können das Angebot der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in ganz Deutschland nutzen (www.teilhabeberatung.de). Das Motto "Eine für alle" bedeutet, dass es bei der Beratung keine Rolle spielt, mit welcher Beeinträchtigung Sie leben oder worin deren Ursache liegt. Das Angebot ist für Sie als Ratsuchende*n kostenfrei.

Was ist die EUTB?

Als ergänzendes Angebot ist die EUTB ein zusätzlicher Ansprechpartner neben den bereits bestehenden Beratungsmöglichkeiten. Durch diese ergänzende Struktur wird eine Beratung auf Augenhöhe sichergestellt.

Die Beratenden sind frei von Interessenkonflikten und können daher unabhängig beraten. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Wünsche und das Ziel einer selbstbestimmten Planung und Gestaltung des Lebens der ratsuchenden Person.

Menschen mit Behinderung sollen genauso zur Gesellschaft gehören wie Menschen ohne Behinderung. Damit das gelingt, gibt es beispielsweise Leistungen der Rehabilitation und Teilhabe.

Wer beantwortet meine Fragen?

Die Beratung erfolgt durch qualifizierte sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte. Aber auch durch Menschen, die selbst mit einer Behinderung leben und daher aus eigener Erfahrung sprechen. Diese Methode heißt "Peer Beratung". Dafür ist kein Studium, sondern eine Grundqualifizierung notwendig.

Zu welchen Themen werde ich beraten?

Das Thema Teilhabe betrifft alle Lebensbereiche, wie beispielsweise

  • Wohnen,
  • Arbeiten,
  • Freizeit und
  • Mobilität.

Neben den verschiedenen Leistungsansprüchen können auch andere wichtige Themen besprochen werden, wie beispielsweise

  • Freizeitgestaltung,
  • Partnerschaft
  • Sexualität oder das
  • Knüpfen neuer Kontakte.

Es ist keine Rechtsberatung möglich!

Gibt es einen thematischen Schwerpunkt?

Nein. Nach dem Grundsatz "Eine für alle" können Ratsuchende jede EUTB-Beratungsstelle kontaktieren. Alle Menschen mit (drohender) Behinderung finden Unterstützung. Um die Fragen bestmöglich zu beantworten, arbeiten die EUTBs eng vernetzt zusammen. Dadurch besteht die Möglichkeit, mit Beratenden zu sprechen, die auf dem erfragten Gebiet besondere Erfahrungen gesammelt haben. Bei Fragen zu erworbenen Hirnschädigungen und deren Folgen ist das beispielsweise die EUTB der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung.

Wie kann ich Kontakt zur EUTB ZNS – Hannelore Kohl Stiftung aufnehmen?

Sie können telefonisch (0228 97845-0) und per E-Mail (info@eutb-meh.de) Kontakt mit uns aufnehmen.

Unsere Berater*innen finden Sie unter diesem Link: Berater*innen EUTB ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Wo findet das persönliche Gespräch statt?

Das Gespräch kann entweder in unserer barrierefreien Beratungsstelle (Fontainengraben 148, 53123 Bonn), bei Ihnen Zuhause oder auf Ihrer Arbeitsstelle stattfinden.

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