Pressemitteilung

ZNS – Hannelore Kohl Stiftung weitet bundesweite Hilfeangebote aus

Erich Steindsörfer, Helga Lüngen, Adel Tawil © ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Bürgermeister Reinhard Limbach (links) mit ZNS-Präsident Adel Tawil © ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Sandór Krönert, Adel Tawil, Christoph und Anja Kappes, Holger Schwan © ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Elmar Lersch, Josef Niethen, Adel Tawil, Detlef Odenkirchen © ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Erich Steinsdörfer © ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Josef Niethen, Adel Tawil, Helga Lüngen © ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

ZNS-Präsident Adel Tawil beim traditionellen Neujahrsempfang in Bonn / Neue Beratungs- und Bildungsangebote / Soziales Engagement von Unternehmen gewürdigt

Reges Treiben herrschte am 28. Januar in der Geschäftsstelle der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung in Bonn-Hardtberg. Schädelhirnverletzte Menschen, Spender, Unterstützer, ehrenamtliche Gremienmitglieder und die hauptamtlichen Mitarbeiter nutzen gemeinsam mit ZNS-Präsident Adel Tawil beim Neujahrsempfang die Gelegenheit zum Gespräch und Austausch.

Grüße der Stadt Bonn überbrachte Bürgermeister Reinhard Limbach. Limbach freute sich, dass die bundesweit tätige Hilfsorganisation mit dem Umzug in neue Geschäftsräume ihr Bekenntnis für Bonn als Hauptsitz der Organisation bekräftigte. Aus der Geschäftsstelle am Fontainengraben 148 in Bonn-Hardtberg werden nun personell verstärkt individuelle Hilfe und Beratung für Menschen mit unfallbedingter Hirnverletzung, finanzielle Förderung von Nachsorgeangeboten und Forschungsförderung sowie Präventionsmaßnahmen koordiniert. Neu hinzu gekommen ist die EUTB ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, die bundesweit Menschen mit Behinderung bei allen Fragen zu Themen der Rehabilitation und Teilhabe berät. Zugleich hat die ZNS Akademie ihr Angebot um die Weiterbildung von Fachleuten, die in der Nachsorge hirnverletzter Menschen arbeiten, ergänzt.

Zwischen Konzerten in München und Trier legte ZNS-Präsident Adel Tawil einen Zwischenstopp in Bonn ein, um Freunde und Förderer der Hilfsorganisation persönlich zu begrüßen: „Ich bin begeistert, Betroffene, Angehörige und Menschen aus der Region kennen zu lernen, die sich für unsere Arbeit engagieren und uns nachhaltig unterstützen. Durch meinen Unfall habe ich selbst erlebt, wie schnell es gehen kann, deshalb ist die Präventions-Arbeit der Stiftung unverzichtbar. Letzten Sommer habe ich in Berlin kostenlos Helme verteilt. Denn ein Helm hilft Leben retten“ betonte er bei seiner Begrüßungsansprache.

Erich Steinsdörfer, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer des Deutschen Stiftungs­zentrums, gab einen kurzen Ausblick zur wirtschaftlichen und personellen Entwicklung der Stiftung. Nur dank eines stabilen Spendenaufkommens und Einnahmen aus Testamenten, Nachlässen und Unterstiftungen sei es in der seit Jahren andauernden Niedrigzinsphase möglich, die Hilfeangebote von Jahr zu Jahr zu gewährleisten und sogar auszubauen.

Geschäftsführerin Helga Lüngen dankte insbesondere den anwesenden Unternehmen, die die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung unterstützen: „Die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft ist für uns ein wichtiger Pfeiler unserer Arbeit. Durch die CSR-Initiative der IHK Bonn/Rhein-Sieg gelingt es uns immer wieder, wertvolle Kooperationen zu vereinbaren.“
Das Tanzhaus Bonn veranstaltet zum Beispiel seit 2018 gemeinsam mit der Stiftung den regelmäßig stattfindenden ZNS-Tanzclub, bei dem Tanzbegeisterte mit und ohne Behinderung gemeinsam Freude an Musik und Bewegung genießen. Das Meckenheimer Unternehmen PROJEKTSERVICE Schwan organisiert seit Jahren gemeinsam mit ZNS Schwimmprojekte für Grundschüler. Ziel ist es, Schüler zu sicheren Schwimmern zu machen und die Anzahl der Badeunfälle zu senken.
Von der Unterstützung des Lohmarer Unternehmens Christoph Kappes – Die Erlebnis­gastronomie profitierten die anwesenden Gäste direkt vor Ort. Denn Christoph Kappes und seine Frau Anja verwöhnten sie mit einem köstlichen Buffet.
Aber auch langjährige Partner aus anderen Regionen, wie der Kreisverband Ahrweiler der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT), nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Die MIT unterstützt ZNS seit vielen Jahren. Anlässlich des Neujahrsempfanges überreichte der Vorsitzende Elmar Lersch erneut eine großzügige Spende in Höhe von 4.155 Euro.

Ein besonderes Highlight war der Besuch von Josef Niethen. Der Bäckermeister aus Rech an der Ahr sammelt seit über 35 Jahren Krippen und stellt sie in der Weihnachtszeit aus. Statt Eintritt bittet er seine Gäste um Spenden, unter anderem für die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung. Seinen diesjährigen Spendenscheck hatte er ganz besonders gestaltet – in Form einer Torte.

Der ZNS-Neujahrsempfang dient traditionell auch der Vernetzung von hirnverletzten Menschen und pflegenden Angehörigen. Helga Lüngen betonte in ihrem Grußwort deshalb die herausragende Bedeutung der Selbsthilfe: „Herzlichen Dank auch allen in der Selbsthilfe engagierten. Gemeinsam mit den Gruppen gelingt es uns für Unfallopfer und Angehörige ein gutes soziales Netz zu gestalten und damit wirkungsvolle Hilfe anzubieten."

 

Bildmaterial (Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten)

Bild 1: Erich Steindsörfer, Helga Lüngen, Adel Tawil
© ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Bild 2: Bürgermeister Reinhard Limbach (links) mit ZNS-Präsident Adel Tawil
© ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Bild 3: Sandór Krönert, Adel Tawil, Christoph und Anja Kappes, Holger Schwan
© ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Bild 4: Elmar Lersch, Josef Niethen, Adel Tawil, Detlef Odenkirchen
© ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Bild 5: Erich Steinsdörfer
© ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Bild 6: Josef Niethen, Adel Tawil, Helga Lüngen
© ZNS – Hannelore Kohl Stiftung