Pressemitteilung

Neuropsychologische Beeinträchtigungen nach einem Schädelhirntrauma - Überarbeitete Broschüre liegt vor

Unsere Broschüre "Neuropsychologische Beeinträchtigungen nach einem Schädelhirntrauma" wurde 2015 aktualisiert und überarbeitet. Sie bietet Informationen zu den häufigsten Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen im Alltag und kann kostenfrei bei der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung bestellt werden.

270.000 Menschen erleiden in jedem Jahr eine unfallbedingte Schädelhirnverletzung. Danach ist sowohl für Betroffene als auch für deren Angehörige das Leben von einer Sekunde auf die andere verändert. Was ein Betroffener kann oder nicht mehr kann - hängt von der verletzten Hirnregion ab. Manche Verletzte liegen im Wachkoma, andere sind vollständig auf Pflege angewiesen. Essen, Trinken, Sprechen, Bewegen - viele müssen alles mühsam wieder lernen.

Manchen Betroffenen merkt man die Behinderung auf den ersten Blick nicht an, sie haben aber schwerste Denkstörungen, beim Fühlen, Wollen und Handeln. Das Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht, sie sind schnell überfordert. Die zeitliche Orientierung fehlt, es ist ihnen unmöglich, selbst Routinehandlungen wie Waschen oder Anziehen ohne Hilfe zu bewältigen, weil ihr verletztes Gehirn die Reihenfolge nicht abrufen kann. Das Sozialverhalten ist verändert, sie sind lethargisch oder aufbrausend geworden, so dass sie schwer integrierbar sind.

Unsere Broschüre "Neuropsychologische Beeinträchtigungen nach einem Schädelhirntrauma" wurde 2015 aktualisiert und überarbeitet. Sie bietet Informationen zu den häufigsten Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen im Alltag und kann kostenfrei bei der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung bestellt werden.

Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bis heute konnten rund 30 Mio. Euro aus Spendenmitteln für über 675 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden rund 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der medizinischen Fortschritte kann vielen von ihnen geholfen werden.

Spendenkonto 3000 3800
Sparkasse KölnBonn BLZ 370 501 98
IBAN: DE31 3705 0198 0030 0038 00
SWIFT-BIC: COLSDE33

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ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Carsten Freitag, Leiter Beratungsdienst
Rochusstraße 24, 53123 Bonn
Telefon: 0228 97845-0
Telefax: 0228 97845-55
E-Mail: presse@hannelore-kohl-stiftung.de

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