Erlebnis- und Begegnungswochenende

Durch die nachhaltigen Schulungskonzepte der ZNS Akademie erhalten schädelhirnverletzte Menschen ein Angebot entsprechend ihrer Fähigkeiten – eine passgenaue Unterstützung zur Gestaltung der veränderten Lebenssituation. Pflegende Angehörige erhalten dringend benötigtes Fachwissen und Hilfe bei der Bewältigung ihres herausfordernden Alltags.

Die Teilnahme an den Erlebnis- und Begegnungswochenenden ist für schädelhirnverletzte Menschen, ebenso wie die Teilnahme Angehörigenseminaren, kostenfrei. Damit wird auch Menschen, die über ein geringes Budget verfügen, der Zugang zu unseren Angeboten ermöglicht – denn viele Betroffene sind nach der Verletzung Bezieher von Grundsicherungsleistungen.

Beim Kochseminar stehen Hilfsmittel zum Kochen mit Handicap und Hinweise über Ernährung im Mittelpunkt.

Die Seminare der ZNS Akademie, die sich an jüngere (bis 40 Jahre) und ältere Erwachsene (über 40 Jahre) richten, bieten die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Selbstreflexion. In Workshops und Gesprächsrunden werden verschiedenste Themen und Problemstellungen behandelt, wie beispielsweise Fragen zur beruflichen Orientierung, zum veränderten Leben in einer Partnerschaft, dem Umgang mit Ängsten oder zu Aspekten der Gesundheitsförderung. Die Referenten sind erfahrene Fachleute und geschult im Umgang mit schädelhirnverletzten Menschen. Spezialisierte Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Neurologen oder Köche werden gemeinsam mit fachkompetenten Betroffen (im Sinne eines Peer-Support) konsequent als Experten eingebunden. 

Reiten trainiert den Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit. Auch Spastiken können gelöst werden.

In Workshops können die Teilnehmenden ihre Motorik trainieren und erhalten Ideen, welche Aktivitäten mit ihrer veränderten Leistungsfähigkeit möglich sind, zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen, Radfahren oder Klettern. Vieles, was durch die Verletzung nicht möglich erschien, ist machbar. Gemüse schnipseln mit einer Halbseitenlähmung? Machbar, wenn man die entsprechenden Hilfsmittel hat. Reiten mit Gleichgewichtsstörungen? Machbar, wenn man Unterstützung hat. Erobern eines Kletterturms, wenn man im Rollstuhl sitzt? Machbar, wenn der Klettergarten über behindertengerechte Stationen verfügt und ein Team den Rollstuhl absichert.

Positive Erfahrungen wie diese geben den Teilnehmenden neuen Lebensmut und fördern die Akzeptanz der veränderten Lebenswirklichkeit nach dem Schädelhirntrauma.

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